HASTE (Ka). Fünf Schülerinnen und Schüler im Alter von 11 bis 15 Jahren bekamen die Gelegenheit, sich im pädagogischen Kindergartenalltag auszuprobieren. Die Ziele der Schüler waren unterschiedlicher Natur. Einige wollten mehr über das Berufsbild Erzieher und Heilpädagoge erfahren und die Abläufe im Kindergarten kennenlernen, weil sie Interesse an einer sozialen Ausbildung haben. Andere erforschten dieses für sie eher untypische Feld, um eine pädagogische Ausbildung für sich auszuschließen. So fand am Zukunftstag ein jeder Hospitant seine Orientierung. Das Interesse und die Kontaktaufnahme mit dem Integrativen Kindergarten spricht für eine gesellschaftliche Akzeptanz und selbstverständliche Integration von Kindern mit zusätzlichem Förderbedarf, betonte Ilka Borges, Einrichtungsleitung der ersten integrativen Kita in der Samtgemeinde Nenndorf. Der Zukunftstag begann für die Absolventen gemeinsam mit einer Präsentation des Unternehmens. Die vielseitigen Räumlichkeiten der Kindertageseinrichtung wurden besichtigt, deren Nutzung erläutert und die konzeptionellen Leitgedanken zusammengefasst. Als kreative Herausforderung stand die Gestaltung von Motiv-Anhänger für die Kindergartentaschen oder Jacken. Nach fachkundiger Einweisung durch die Erzieherin Sabine Haage, wurde der Umgang mit Material und Werkzeugen geübt. Zu dem feinmotorischen Geschick bewiesen die Schüler viel Einfühlungsvermögen. Mit großer Freude nahmen auch die Kindergartenkinder die Nachwuchskräfte in „ihrem” Kindergarten auf. Foto: ka