Als besonders beispielhaft würdigte Andreas Kühne-Glaser die Aktivitäten der Kirchengemeinde Großenwieden, die durch vielfältige ehrenamtliche Aktivitäten die soziale Infrastrukur des Dorfes entscheidend verbessert habe. Die Details stellten drei der beteiligten Protagonisten im Rahmen eines Interviews dar.
Beim einem Gläschen Sekt und passenden Häppchen kam aber auch die eher „profane” Unterhaltung nicht zu kurz. Besonderen Applaus gab es etwa für die „Chimes”, einem Ensemble junger Leute aus Bad Nenndorf, die mit ihren ungewöhnlichen Instrumenten immer wieder wahrhaft „dolce” Klänge generierten.
Im musikalischen Bereich gab zwischendurch auch Wolfgang Westphal seine Abschiedsvorstellung als Gesangs-Initiator: Innerhalb von nur zwölf Minuten gelang es dem Kreiskantor, der sich noch in diesem Jahr in den Ruhestand verabschieden wird, das Plenum in einen recht elaborierten Chor zu verwandeln. Musikalisches Talent bewies schließlich auch der Superintendent, als er bei dem Lied „Der Mensch kann manche Sachen....” persönlich die begleitenden Gitarren-Saiten zupfte.
Im ernsteren Teil äußerte Andreas Kühne-Glaser schließlich einige Überlegungen über die Zukunft des Kirchenkreises, die vor allem von dem vieldiskutierten demographischen Wandel geprägt zu sein scheint.
Den kritischen Ansatz, dass es offenbar immer schwieriger werde, die Menschen von „unserer Botschaft” zu überzeugen, konnte Kühne-Glaser am Ende aber durch eine positive - keineswegs konträre - Überzeugung kompensieren, die gerade mit dem zuvor zitierten sozialen Engagement der Kirche korrespondiert: „Wir können Menschen zusammen bringen.” Foto: km