Eine aus Sicht der Rettungskräfte positive Bilanz der Demonstrationsveranstaltung am vergangenen Samstag in der Kurstadt konnten die 200 Einsatzkräfte des DRK, des ASB sowie der Feuerwehr ziehen. Die fast ausschließlich ehrenamtlich tätigen Helfer waren zusammen mit zehn Notärzten während des gesamten Tages bis gegen 20.30 Uhr vor Ort, mussten aber zu keinen größeren Einsätzen ausrücken. Die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Einsatzgruppen habe beispielhaft und vorbildlich funktioniert. Dies teilte die Pressestelle des Kreisfeuerwehrverbandes mit. Bereits Wochen zuvor waren die umfangreichen Vorbereitungen angelaufen, um schnell und effektiv reagieren zu können, sollte es während der Veranstaltung zu einem möglichen Zwischenfall mit Verletzten oder geschädigten Personen kommen. Am Gymnasium an der Horster Straße wurde ein Behandlungsplatz für fünfzig verletzte oder erkrankte Personen errichtet. An der Rudolf-Albert-Straße wurde ein weiterer für bis zu 25 Personen eingerichtet. Das DRK hatte mehrere Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug am Gymnasium bereitstehen. Der kassenärztliche Bereitschaftsdienst war ebenfalls vor Ort. Die Umweltschutzeinheit der Kreisfeuerwehr Schaumburg sorgte für einen sogenannten DEKON-Platz, um bei Bedarf Personen, die mit Reizgasen oder Pfefferspray in Berührung gekommen wären, schnellstmöglich mittels Duschen dekontaminieren zu können. Die Gesamteinsatzleitung, an der neben der Polizei auch die Feuerwehr, die Örtliche Einsatzleitung (ÖEL) und das DRK beteiligt waren, befand sich in der Horster Straße. Von hier wurden sämtliche Einsatzbefehle koordiniert und überwacht.