Die beiden Leiterinnen der Jüdischen Gemeinde Hameln „Beitenu”, Polina Pelts, 1990 aus Odessa als jüdischer „Kontingent-Flüchtling” nach Deutschland eingewandert und die jüdische US-Amerikanerin Rachel Dohme, seit 1982 in Deutschland, berichten dabei in Form eines Gespräches über ihr „Ankommen” in Deutschland und ihre Gemeinde. „Bedingt durch Einwanderung vor allem aus ehemaligen Mitgliedsstaaten der Sowjetunion,” heißt es in der Ankündigung des Fördervereins, entsteht in Deutschland wieder ein aktives jüdisches religiöses Leben.” - Das gilt auch für das Weserbergland: 1997 wurde von 18 jüdischen Männern und Frauen die erste jüdische Gemeinde nach 1945 in Hameln gegründet, die im Jahre 2011 auch den ersten Neubau einer Reform-Synagoge (Liberale Synagoge) in Nachkriegs-Deutschland eingeweiht hat. - Die Veranstaltung im Haus der Weltreligionen beginnt um 17 Uhr. Der Eingang des „steinzeichen”-Geländes ist ab 16.30 Uhr geöffnet. Ab dann fährt auch wieder der Pendelbus.