Zum Hintergrund: Die Elternvertreterin Silke Olbresch hatte „im Namen einiger besorgter Eltern” kritisiert, dass die neue Spiellandschaft unter anderem die Verletzungsgefahr und das Aggressionspotenzial der Abc-Schützen erhöhe. Zu lesen war das Ganze in der Tagespresse. „Wir sind sprachlos. Als Vorsitzende darf nur ich nach außen sprechen und Frau Olbresch hat das missbraucht”, stellt Rohde klar. Ihrer Ansicht nach hätte sich Olbresch, bis vor einem Jahr noch Vorsitzende des Elternrats, nur als besorgte Einzelperson äußern dürfen –”aber bitte nicht in unserem Namen”. Das sei auch bei Elternvertretern anderer Klassen auf Unverständnis gestoßen. Die Klassen wählen jeweils einen Elternvertreter. Alle zusammen bilden den Elternrat der Grundschule, dessen Vorsitzende nun Rohde ist. Und der Elternrat, der viel Wert auf die Zusammenarbeit mit Schule und Förderverein lege, se 3he keine Gefahren. Im Gegenteil: „Auf dem Schulfest haben wir mit unserem Auftreten, mit der Masse der Eltern, deutlich gemacht, dass wir uns sehr freuen und zufrieden sind”, so Rohde. Bei so vielen Schülern – aktuell sind es rund 340 – gebe es zwar nie eine einhundertprozentige Zufriedenheit. „Die Masse aber ist zufrieden und an mich ist keiner mit Beschwerden oder Problemen herangetreten.” Schließlich gebe es bei jedem Treffen mehrerer Kinder mal „Gezicke und Geschramme”. Rohde: „Die leben, die sind nicht im Glaskasten in Watte.” Durch die Beschäftigung, die die Kinder vorher nicht hatten, sieht sie das angesprochene Aggressionspotenzial sogar abgeschwächt. Ihr Sohn wolle immer noch die zweite Pause bleiben, weil es ihm dort so gefalle. Und wer den Nachwuchs bei der Einweihung des Pausenhofes erlebt hat, weiß, dass der Zweitklässler mit dieser Meinung nicht alleine dasteht.