Jugendbeiräte ringen um Radwegverbesserung | Schaumburger Wochenblatt

Jugendbeiräte ringen um Radwegverbesserung

Die Jugendbeiräte lassen nicht locker: Am Radweg muss auch auf Rodenberger-Seite etwas geschehen. (Foto: privat)
Die Jugendbeiräte lassen nicht locker: Am Radweg muss auch auf Rodenberger-Seite etwas geschehen. (Foto: privat)
Die Jugendbeiräte lassen nicht locker: Am Radweg muss auch auf Rodenberger-Seite etwas geschehen. (Foto: privat)
Die Jugendbeiräte lassen nicht locker: Am Radweg muss auch auf Rodenberger-Seite etwas geschehen. (Foto: privat)
Die Jugendbeiräte lassen nicht locker: Am Radweg muss auch auf Rodenberger-Seite etwas geschehen. (Foto: privat)

Der Radweg zwischen Rodenberg und Bad Nenndorf, vorbei am Krater, wird in den Jugendbeiräten beider Ortschaften großgeschrieben. Beide Jugendbeiräte haben bereits vor rund sechs Jahren politische Anfragen zu diesem Radweg angestoßen. Bis zu 2.000 Radfahrer nutzen diese Wegführung täglich.

„Der Weg hat eine besondere Bedeutung, da er als einer der wichtigsten Radwege im gesamten Landkreis gilt und täglich von vielen Menschen genutzt wird“, so Jannik Haschke, vom Samtgemeinde-Jugendbeirat Rodenberg, bei einem Ortstermin mit Vertretern der Verwaltung. Angeführt von den Samtgemeindebürgermeistern Mike Schmidt und Dr. Thomas Wolf.

Schmidt: „Wir haben schon lange ein Konzept hierzu, aber Rodenberg nicht“, stellt der Samtgemeindebürgermeister gegenüber dieser Zeitung fest. Im Bereich Bad Nenndorf gibt es inzwischen konkrete Fortschritte hierzu. Die Stadt plant, in eine Verbesserung der Strecke zu investieren. Vorgesehen ist eine neue Wegführung über das Gelände des Staatsbades. Der bisherige Verlauf soll künftig der Natur überlassen werden.

Nach aktuellem Entwurf ist vorgesehen, die gesamten 150 Meter des Radweges in Nenndorfer Zuständigkeit neu zu asphaltieren und die Strecke zu begradigen, indem enge Kurven beseitigt werden. Die geschätzten Kosten liegen bei rund 130.000 Euro.

Für das Vorhaben wurden bereits LEADER-Fördermittel bewilligt. Der Baubeginn ist nach der Landesgartenschau vorgesehen. Eine Beleuchtung im Nenndorfer Abschnitt wird aufgrund der starken Beschattung in diesem Bereich jedoch nicht realisierbar sein.

In der Diskussion vor Ort wurde aufgezeigt, dass der Großteil des Weges im Zuständigkeitsbereich der Stadt Rodenberg liegt. Gleichzeitig wurde von Seiten der Jugendbeiräte kritisiert, dass bislang auch offensichtliche Schäden an der Strecke nicht ausgebessert wurden.

Die Jugendbeiratsmitglieder Jannik Haschke, Milian Zimmermann und Corvin Beck waren sich mit Mike Schmidt und Thomas Wolf einig, dass die Schäden auf der Bad Nenndorfer Seite größer sind. Aber auch im Rodenberger Bereich gebe es „Schlaglöcher“.

Im Bereich der Stadt Rodenberg wurde der Wunsch der Jugendlichen nach einer Beleuchtung im Verlauf des Rodenberger Abschnittes vorgetragen, die das Sicherheitsgefühl insbesondere in den Abendstunden erhöhen würde. „Diesen Wunsch habe ich jedoch, auch im Verhältnis zu den anderen Radwegen bei uns in der Samtgemeinde, als nicht notwendig angesehen und abgelehnt“, so Wolf.

„Auf Rodenberger Seite ist der Zustand des Radweges nicht so schlimm. Trotzdem wünscht sich der Jugendbeirat, den vorhandenen, zugegebenermaßen nicht einwandfreien Belag zu erneuern“, erklärt Wolf gegenüber dieser Zeitung. Er habe außerdem zugesagt, nochmals mit der Politik zum Thema Radweg zu sprechen. Konkrete Entscheidungen gibt es nach dem Ortstermin nicht.


Winfried Gburek
Winfried Gburek
Freier Redakteur Schaumburger Wochenblatt
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