Beim traditionellen Bouleturnier der Boulegemeinschaft Röcke Anfang Juli herrschte beste Stimmung auf der zweibahnigen Anlage am Südring 4. Insgesamt 13 Mannschaften gingen an den Start und sorgten für einen lebendigen Wettkampftag, der einmal mehr die große Bedeutung der Veranstaltung für das Dorfleben unterstrich.
Schon im Vorfeld und während des Turniers trugen zahlreiche Helfer zum reibungslosen Ablauf bei. Neben der Boulegemeinschaft selbst engagierten sich unter anderem das Rott Röcke Hoch sowie die Feuerwehr. Turnierleiter Manfred Rettig und Sprecher Rolf Thielke hoben dieses Engagement in ihrer Begrüßung besonders hervor. Sie betonten zudem, dass bei dem Turnier nicht der sportliche Ehrgeiz, sondern Gemeinschaft, Freude und Fairness im Mittelpunkt stehen.
Diese Werte spiegelten sich auch in den Worten von Ortsbürgermeister Reinhard Luhmann wider, der die Veranstaltung als festen Bestandteil des dörflichen Lebens bezeichnete. Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Cord Siekmeier nahm er selbst aktiv am Turnier teil und erlebte die Gemeinschaft hautnah. Auch Bückeburgs Bürgermeister Axel Wohlgemuth ließ es sich nicht nehmen, vorbeizuschauen und sich ein Bild von der besonderen Atmosphäre zu machen.
Neben dem sportlichen Wettbewerb kam auch das gesellige Miteinander nicht zu kurz. In den Spielpausen stärkten sich die Teilnehmer und Gäste bei Bratwurst und Kuchen und nutzten die Gelegenheit zum Austausch.
Sportlich traten die Teams in Gruppenphasen mit jeweils mindestens drei Spielen an, bevor es in die K.o.-Runden ging. Über Achtel-, Viertel- und Halbfinale wurden schließlich die Finalisten ermittelt.
Am Ende sicherte sich das Team „Senioren-Mafia“ mit Ulrike Krückels, Peter Krückels und Burkhard Ellmer den ersten Platz. Rang zwei belegte das „Kugelstreicher-Quintett“ mit Thomas Roigk, Heiko Everding, Holger Groes und Bernd Schmidt. Den dritten Platz erreichten die „Montagsmädel“ mit Karin Schreiber, Angelika Neumann, Ilse Grevenstein und Sabine Kienast.