Einsatzkräfte durchsuchten am vergangenen Donnerstag im Rahmen eines umfangreichen Ermittlungsverfahrens wegen bewaffneten unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln mehrere Objekte in der Stadt und Region Hannover sowie in Hessisch Oldendorf. Insgesamt vollstreckte die Polizei Durchsuchungsbeschlüsse für fünf Objekte.
In den Wohnungen in Langenhagen, der Leinaustraße und der Badenstedter Straße in Hannover Linden-Limmer sowie in zwei Einfamilienhäusern in der Hauptstraße in Hessisch Oldendorf stießen die Beamten auf verfahrensrelevante Gegenstände. Sie beschlagnahmten größere Mengen verschiedener Betäubungsmittel, darunter chemische Substanzen im zweistelligen Kilogrammbereich, sowie Materialien zur Herstellung von Drogen. Zudem fanden die Einsatzkräfte diverse Waffen, darunter zwei scharfe Schusswaffen, Bargeld, Gold und Datenträger.
Fünf Personen stehen im Verdacht, in den Drogenhandel verwickelt zu sein: vier Männer im Alter von 30, 31, 35 und 40 Jahren sowie eine 33-jährige Frau. Die Polizei nahm alle Verdächtigen vorläufig fest. Am Freitag wurden der 40-Jährige aus Hessisch Oldendorf und der 30-jährige Hauptbeschuldigte aus Hannover einem Haftrichter vorgeführt und befinden sich nun in Untersuchungshaft. Die drei weiteren Beschuldigten wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.