In einem Treffen mit Förderern und Sponsoren beschrieb der Vorstand vom Kulturforum Bad Nenndorf e.V. die erfolgreiche noch laufende Spielzeit sowie die geplanten Programmpunkte in der Spielzeit 2026/27.
„Wir bieten erneut eine große Vielfalt mit unserem Programm. Es dürfte für jeden etwas dabei sein. Und möglich wird alles wiederum nur durch ihre Förderung und Unterstützung“, wandte sich die Vorsitzende vom Kulturforum Bad Nenndorf e.V., Hannelore Krage, mit einem besonderen Dank direkt an die geladenen Gäste.
Das Programm des Kulturforums beinhaltet auch Stücke, die das jüngere Publikum ansprechen. Dass sei hoch anzuerkennen, betonten die Sponsoren in diesem Treffen in der Wandelhalle, während im Hintergrund die Aufführung des Kinderstücks „Herkules“ zu hören war. Ausverkaufte Aufführungen für die 5. und 6. Klassen des Gymnasiums in Bad Nenndorf.
Und weiterhin begründeten die Sponsoren ihre Unterstützung damit, dass „das Kulturforum über Jahre hinweg auch einen großen gesellschaftlichen Beitrag für Jung und Alt leiste. Kinder würden durch die Aufführungen etwas anderes kennenlernen und sehen, was sich lohne, neben dem, was sie auf dem Handy erreiche. Damit wurde gleichzeitig hervorgehoben, was dem Kulturforum besonders am Herzen liegt: Die Förderung des Kinder- und Jugendtheaters.
Dies zeige sich in den wechselnden und begeisternden Aufführungen für Grundschüler, bei dem auch „Klassik für Kinder“ fester Bestandteil sei, so die Vorsitzende. Viel Zustimmung erfahre der Verein auch über seinen Einsatz, abiturrelevante Theaterstücke in Zusammenarbeit mit dem Bad Nenndorfer Gymnasium aufzuführen.
Zu den Förderern gehören der Rotary Club Bad Nenndorf, vertreten durch Rüdiger Bax und Malte Seiling; Heiko Trieschmann für die Sparkasse in Bad Nenndorf; Uwe Wolf, Hannoversche Volksbank; Torsten Schmidt, Volksbank in Schaumburg und Nienburg; Mario Consentino, BarkowStiftung; Dr. Norbert Jahn und Renate Jahn, Jahn-Stiftung sowie Schaumburger Landschaft und Bürgerstiftung mit Dr. Jürgen Höcker. Darüber werde das Kulturforum auch von einzelnen Personen sporadisch unterstützt.
Krage äußerte die Hoffnung, dass die Förderer auch weiterhin dem Kulturforum zur Seite stehen. Bürgermeisterin Marlies Matthias hob das Engagement des Kulturforums hervor: „Hinter allem was möglich wird, steckt auch viel Arbeit. Oftmals im Hintergrund, was die Theaterbesucher gar nicht wahrnehmen können.“
Vorbildlich sei auch die Aufgabenverteilung im Verein. Sie sorge letztlich für die Programmvielfalt, „die auch den großen Zulauf der Schulen herbeiführte“.
Einen großen „Wermutstropfen“ wollte Krage nicht verhehlen. „Ab 15. November bis 15. Februar – der Theaterhochzeit – kann das Kurtheater für die Aufführungen des Kulturforums nicht genutzt werden. „Dieser Zeitraum ist für andere reserviert. Das ist für uns sehr schmerzlich.“