Die CH-53G mit der Kennung 84+11 steht seit Anfang Juni auf dem Vordach des Hubschraubermuseums, aber jetzt erst feierte das Hubschrauberzentrum Bückeburg die Einweihung des Transporthubschraubers. Zahlreiche geladene Gäste und Wegbegleiter kamen dazu ins Museum. Pünktlich um 16 Uhr eröffnete das Museumssextett unter der Leitung von Museumsleiter Dieter Bals die Feierstunde.
Generalmajor a. D. Reinhard Wolski übergab nach seinen Grußworten an Dr. Klaus Przemeck, Präsident des Hubschrauberzentrums. Er dankte allen, die das Vorhaben unterstützt hatten. Von den ersten Planungen bis zur Aufstellung der Maschine waren viele Beteiligte nötig. Sein Dank galt auch Bückeburgs Bürgermeister Axel Wohlgemuth, dem Bauamt und den Unternehmen: Ihre Unterstützung und die erforderlichen Genehmigungen hatten den Transport durch die Innenstadt und die Aufstellung auf dem Museumsvordach ermöglicht.

Dass die 84+11 für viele Gäste mehr ist als ein Ausstellungsstück, zeigte sich im Verlauf der Feier. Die Maschine erhielt zu ihrem 40-jährigen Jubiläum eine Sonderlackierung in Schwarz, Rot und Gold. Unter den Anwesenden waren ehemalige Besatzungsmitglieder und Soldaten, die eigene Erinnerungen mit ihr verbinden. Eine besonders lange gemeinsame Geschichte hat Dieter Bals: Als bordtechnischer Offizier war er 22 Jahre lang für genau diesen Hubschrauber verantwortlich.

Einen persönlichen Moment gab es bei der Ansprache von Oberstabsfeldwebel Dieter Salwik. Er erinnerte an den verstorbenen Oberstleutnant a. D. Thomas Mallwitz, den früheren Vorsitzenden des Hubschrauberzentrums. Beide hatten schon zu Mallwitz’ Lebzeiten darüber gesprochen, die CH-53 eines Tages ins Hubschraubermuseum zu bringen. Bei der Einweihung wurde auch an Mallwitz als Initiator dieser Idee erinnert.

Den Abschluss der Ansprachen gestaltete Oberst Nikolai, Kommandeur des Internationalen Hubschrauberausbildungszentrums. Mit einem Verweis auf das Kinderbuch „Karlsson vom Dach“ schlug er eine Brücke zu dem ungewöhnlichen Standort der CH-53. Zugleich sprach er darüber, wie die Maschine Menschen verbindet, die mit ihr gearbeitet oder sie geflogen haben.