Gemeinsam stricken, klönen und mit dem Verkauf der Handarbeiten etwas Gutes tun: Dafür steht der Strickkreis der Kirchengemeinde St. Marien in Bückeburg seit vielen Jahrzehnten. Nun gibt die Gruppe schweren Herzens ihren Verkauf auf dem Bückeburger Wochenmarkt auf. Am 16. Oktober werden die Frauen dort ein letztes Mal ihre selbst gestrickten Socken, Mützen, Schals und Schultertücher anbieten. Die traditionellen Basare im Gemeindehaus bleiben dagegen bestehen.
Leicht ist der Gruppe diese Entscheidung nicht gefallen. Doch ein Verkaufsstand bedeutet weit mehr, als die fertigen Handarbeiten auszulegen: Alles muss vorbereitet, verpackt, transportiert und aufgebaut werden – und nach dem Verkauf wieder zurück. Dieser Aufwand wird für die Mitglieder mit den Jahren auch körperlich zunehmend beschwerlich. Deshalb hat sich der Strickkreis entschlossen, sich vom Verkauf auf dem Wochenmarkt zu verabschieden.
Wer dort noch einmal in den liebevoll gefertigten Stücken stöbern und mit einem Kauf die Arbeit der Gruppe unterstützen möchte, hat am 16. Oktober die letzte Gelegenheit dazu. Besonders beliebt sind Schals und Wollsocken, die seit Jahren zu den Verkaufsschlagern zählen. Der Erlös wird für Spenden, aber auch für den Kauf neuer Wolle verwendet. Im vergangenen Jahr gingen übrigens 500 Euro an den Verein Chic für Chancen Bückeburg und 500 Euro an die Diözese Thuckalay in Tamil Nadu, Indien.
Der Strickkreis trifft sich jeden Dienstag von 14 bis 17 Uhr im Gemeindehaus St. Marien Bückeburg. Wer neugierig geworden ist, kommt zu einem der festen Treffen in das Gemeindehaus. Dort erfährt man alles Weitere und ist herzlich eingeladen, direkt mitzumachen.