Der Tag der Sonnenbrille“ soll hier das Bewusstsein stärken, auf die schädliche Wirkung der UV-Strahlung hinzuweisen.

Die energiereiche ultraviolette Strahlung ist für den Menschen nicht wahrnehmbar, kann aber Haut und Augen schädigen. Wie das UV-Licht selbst, so ist auch die Schutzschicht auf den Gläsern einer Sonnenbrille nicht sichtbar. Denn: Die Brillenglas-Tönung gibt keinen Aufschluss über den UV-Schutz, sie verhindert lediglich die Blendung durch Sonnenlicht. Wie stark die Brillengläser getönt sind, gibt die Blendschutzkategorie (0-4) an. Das Material der Brillengläser ist für den UV-Schutz ebenfalls nicht entscheidend. Verbraucher sollten beim Kauf einer Sonnenbrille daher unbedingt auf die Kennzeichnung „UV 400“ oder „100% UV-Schutz“ achten. Auch sollten der Sonnenbrille diese Informationen sowie die Kontaktdaten des Herstellers beiliegen oder am Brillenbügel bzw. der Verpackung aufgedruckt sein.
Der Augenoptiker ist immer der richtige Ansprechpartner in punkto Sonnenbrille – nicht nur, wenn die Brille gleichzeitig eine Fehlsichtigkeit korrigieren soll oder für besondere Anforderungen wie den Outdoor-Sport benötigt wird.
Tipps zum Sonnenbrillenkauf finden Verbraucher außerdem im Ratgeber „Auf der Sonnenseite“ unter www.1xo.de/wissen/ratgeber/ratgeber-sonnenbrillenkauf.

Der Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen (ZVA) ist jüngst dem UV-Schutz-Bündnis des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) beigetreten. Experten aus Wissenschaft und Medizin setzen sich im Rahmen des Bündnisses aktiv für den Schutz vor UV-Strahlung ein. Ziel ist es, langfristig die Zahl der Gesundheitsschäden und Erkrankungen durch UV-Strahlung zu reduzieren sowie das Bewusstsein für die gesundheitlichen Risiken von UV-Strahlung zu schärfen.