Das Schaer Rott hat in Scheie eine unterbrochene Tradition wieder aufgegriffen. Nach mehreren Jahren Pause wurde das Brunnenfest wieder auf der Wiese hinter dem Feuerwehr- und dem Dorfgemeinschaftshaus gefeiert, wo die Veranstaltung früher regelmäßig stattfand.
Die Zusammenkunft hat für das Rott eine besondere Bedeutung, weil das Fest traditionell in den Jahren ohne Bürgerschießen des Bürgerbataillons Bückeburg ausgerichtet wird. Namensgeber ist ein Brunnen, der früher an dieser Stelle stand. Durch die Corona-Pandemie war die Veranstaltung allerdings in Vergessenheit geraten. Umso größer war die Freude bei den Rottkameraden, dass viele Scheier der Einladung gefolgt waren.
Eine Neuerung gab es bei dem Wettbewerb, der die Gäste zum Mitmachen einlud. Statt eines klassischen Schießturniers bestand die Gesamtwertung diesmal aus drei Schüssen mit dem Luftgewehr und drei Würfen beim Leitergolf. Die Idee dazu hatte Rottleiter Daniel Tänzer. Sie kam bei den Teilnehmern gut an.
Am Ende setzte sich Reinhard Peter mit 33 Punkten durch. Dirk Schmöe folgte mit 32 Punkten auf Platz zwei. Daniela Brandt belegte ebenfalls mit 32 Punkten den dritten Rang, hatte beim Schießen aber einen Ring weniger erzielt. Während und nach dem Wettbewerb kamen die Rottkameraden mit den Gästen bei Gegrilltem und kühlen Getränken ins Gespräch. Tänzer zeigte sich zufrieden mit dem Neustart und kündigte an, das Scheier Brunnenfest in zwei Jahren fortzuführen.