Umgehender Rückbau beginnt nach der Landesgartenschau | Schaumburger Wochenblatt

Umgehender Rückbau beginnt nach der Landesgartenschau

Familien setzen auf den weiteren Zugang zur Wasserspielfläche. (Foto: gk)
Familien setzen auf den weiteren Zugang zur Wasserspielfläche. (Foto: gk)
Familien setzen auf den weiteren Zugang zur Wasserspielfläche. (Foto: gk)
Familien setzen auf den weiteren Zugang zur Wasserspielfläche. (Foto: gk)
Familien setzen auf den weiteren Zugang zur Wasserspielfläche. (Foto: gk)

Die Landesgartenschau in Bad Nenndorf schließt am Sonntag, 18. Oktober seine Tore. Zeit zum Ausruhen bleibt den Verantwortlichen nicht. Denn bereits am folgenden Tag muss mit Rückbau der temporären Bauten und Ausstellungsflächen begonnen werden. Gleichzeitig sollen in den kommenden Wochen nach und nach erste Bereiche wieder zugänglich werden.

In den kommenden Monaten wird es darum gehen, die für die Landesgartenschau geschaffenen dauerhaften Bereiche in eine künftige Nutzung zu überführen. Wie diese im Einzelnen aussehen wird, ist Teil der anstehenden politischen Entscheidungen. Bis entsprechende Entscheidungen getroffen und die Rückbauarbeiten abgeschlossen sind, bleiben große Teile des Areals zunächst geschlossen.

Ein wichtiges Ziel für die ersten Wochen nach Veranstaltungsende ist es, die Promenade möglichst schnell wieder als Wegeverbindung freizugeben. Nach aktuellem Stand soll dies voraussichtlich in den letzten Oktobertagen beziehungsweise Anfang November möglich sein.

Zunächst gehe es dabei ausdrücklich um die Promenade als Durchgang, teilt die Landesgartenschau Bad Nenndorf gGmbH mit. „Die angrenzenden Flächen bleiben während der weiteren Rückbauarbeiten abgesperrt. Ausgenommen ist der Spielplatz an der Promenade, welcher ebenfalls schnellstmöglich wieder freigegeben wird. Auch die Liegehalle kann ihren Betrieb fortführen – sie wird dann über das Tor an der Parkstraße erreichbar sein.“

In anderen Bereichen wird mit einer längeren Rückbauzeit gerechnet. Hinter dem Schlösschen werden im Laufe des Herbstes unter anderem die Möbel-Heinrich-Fläche, der Lesegarten, der Kirchenpavillon sowie die dortigen Schaugärten vollständig zurückgebaut. „Aufgrund denkmalschutzrechtlicher Vorgaben werden diese temporären Ausstellungsflächen wieder aus dem historischen Kurpark entfernt.“

Im Wiesenpark werden temporäre Flächen rückgebaut, insbesondere um den naturnahen Teil des Kurparks, der im Landschaftsschutzgebiet liegt, um ihn angemessen zu erhalten. Ebenso werden im Sonnengarten Veränderungen sichtbar. Ein Bereich, der zu den dauerhaften Aufwertungen des historischen Kurparks gehört, bleibt erhalten. Einzelne für die Landesgartenschau angelegte Schauflächen und Beete werden jedoch rückgebaut.

Auch wenn die Landesgartenschau beendet ist, bleibt das Gelände damit zunächst ein Arbeitsbereich. In verschiedenen Parkbereichen werden Fahrzeuge und schweres Gerät im Einsatz sein. Daher bleiben die bestehenden Absperrungen während des Rückbaus zunächst bestehen. Auch die Überwachung des Geländes wird fortgeführt.

Ein wesentlicher Teil dessen, was für die Landesgartenschau geschaffen oder aufgewertet wurde, ist langfristig für Bad Nenndorf angelegt. Im historischen Kurpark gehören dazu die sanierten Wege, die wiederhergestellten Staffagen wie Birkenhaus und Knüppelhaus, der Steg durch die Süntelbuchenallee, der aufgewertete Panoramaweg sowie die neugestalteten Bereiche rund um Liegewiese und Liegehalle sowie der Waldtempel und Sonnengarten.

Über den historischen Kurpark hinaus hat die Landesgartenschau die Bad Nenndorfer Parklandschaft zudem erweitert. Erlebniswiese und Erlebniswäldchen, der Wiesenpark mit seinen Spiel-, Sport- und Bewegungsangeboten sowie der Wohnmobilstellplatz sind dauerhaft angelegt. Hinzu kommen neue Wegebeziehungen und insbesondere die Brücke über die B65, die den Kurpark mit dem Erlengrund verbindet und den Weg weiter in Richtung Deister öffnet.


Winfried Gburek
Winfried Gburek
Freier Redakteur Schaumburger Wochenblatt
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