Groß war das Interesse an den Ausführungen der Planerin vom Celler Büro „Infraplan”. Simone Strohmeier präsentierte den 70 Seiten umfassenden Entwurf. Dabei sind Ist-Zustände von Grundstückszuschnitten, Verkehrsführung, Baumbestand, Hochwasserschutz und Zustand von Bausubstanz in Riepen mit eingeflossen. Die Arbeitsgruppe, „Infraplan” und Stadtverwaltung haben sich bemüht, einen möglichst umfassenden Blick auf Riepen zu ermöglichen, um Schwachstellen und Besonderheiten herauszuarbeiten.
Daher stellte Simone Strohmeier auch gleich zu Beginn ihrer Ausführungen heraus, dass es bei dem Entwurf nicht allein darum gehen würde, einen „Bestandskatalog” aufzustellen. Gleichzeitig sollten Lösungsansätze in die Diskussion gebracht werden.
Dies fordere auch die zuständige Behörde für Geoinformation, Landentwicklung und Liegenschaften (GLL), erklärte die Planerin.
Nach den Worten von Stadtdirektor Bernd Reese soll der umfangreiche Entwurf im Rathaus öffentlich ausgelegt werden. Voraussetzung dafür sei allerdings die Zustimmung der politischen Gremien. Möglich wäre unter bestimmten Bedingungen auch eine Veröffentlichung der Pläne auf der Internetseite der Stadt, räumte Reese weiter ein. Wenn Rat und Verwaltung dem Dorferneuerungsplan zugestimmt haben, werde die Prüfung durch die GLL erfolgen. Dann kann es an die Realisierung der Vorschläge gehen. Dies könnte, so Simone Strohmeier, bereits im nächsten Februar erfolgen.