RIEPEN (Ka). Die Freiwillige Feuerwehr in Riepen blickt nächstes Jahr auf das 75-jährige Bestehen zurück und auch die Jugendfeuerwehr kann gleichzeitig auf 40 erfolgreiche Jahre zurückblicken, so Ortsbrandmeister Friedhelm Möller. Er stellte bei der Jahreshauptversammlung ein attraktives Programm rund um die feierlichen Anlässe in Aussicht. Doch es mischten sich auch sorgenvolle Töne in den Versammlungssaal. Der demographische Wandel in der Gesellschaft hat auch vor der Feuerwehr nicht halt macht. Die Mitglieder werden immer älter und trotz intensiver Jugendarbeit ist es immer schwerer, aktive Mitglieder zu gewinnen. So rief der Ortsbrandmeister alle Riepener Einwohner auf, aktives Mitglied der Feuerwehr zu werden, um den Brandschutz auch zukünftig sicherzustellen. Er gewährte Einblick in die Vergangenheit und benannte das Jahr 1934, wo Bürger die Freiwillige Feuerwehr gründeten. 35 Jahre später wurde die Jugendfeuerwehr geboren. Grund genug, um nach etlichen erfolgreichen Jahren zusammen mit den Einwohnern zu feiern. Aus dem Festausschuss berichtete Frank-Joachim Helms über die geplanten Aktivitäten. Am 9. Mai kommen etwa 150 geladene Gäste zu einem Kommers zusammen. Im Zuge der Festveranstaltung wird die von Karola Hecker erstellte Chronik der Öffentlichkeit präsentiert. Am 15. Mai treffen sich die Jugendfeuerwehren der Samtgemeinde zum jährlichen Gemeindewettbewerb. Gleichzeitig ist dieses der Auftakt für das 4. Gemeindezeltlager der Nenndorfer Jugendfeuerwehren. An dem Wochenende warten dann zahlreiche Aktionen auf die Besucher. Der historische Löschzug der Feuerwehr Burgdorf erinnert an Urgroßvaters Zeiten. Das Brandschutzmobil der VGH stellt anhand diverser Stände und spektakulärer Vorführungen die Gefahren des Feuers dar und weist auf den Feuerschutz hin. Ein amerikanischer Feuerwehr-Oldtimer schließlich wird die Bürger mit auf Fahrt nehmen. Den Abschluss bilden dann die Gemeindewettbewerbe der aktiven Feuerwehren. Der Festausschuss und das Kommando sehen dem Event mit Freude entgegen.
Der Jahresrückblick galt auch dem Nachwuchs. Die Kinder- und Jugendfeuerwehr war sehr aktiv, lobte Möller. Die Versammlung bestätigte Jugendwart Bastian Breves Amtszeit für die nächsten drei Jahre und auch das Amt von Frank Sennholz, der nach 30 Jahren Hans-Werner Bode als Schriftführer ablöst. Neuer Sicherheitsbeauftragter ist Michael Peters. Sein Vorgänger Udo Summe konnte das Amt wegen eines Wohnortwechsels nicht mehr fortführen. Insgesamt 10 Mal rückten die Wehr zu Bränden, Hilfeleistungen, Übungen und Fehlalarmen aus. Ab Januar erfolgt die Alarmierung nicht mehr über die lauten Sirenen, sondern ausschließlich über die sogenannten „Piepser”. Die Sirenen in der Samtgemeinde Nenndorf werden damit stillgelegt. Zum Versammlungsende fanden die Ehrungen statt. Für sein Jahrzehnte andauerndes Engagement als Schriftführer ehrte der Ortsbrandmeister Hans-Werner Bode mit einem Präsent. Ebenso erhielten Udo und Nina Summe ein Geschenk für ihren geleisteten Dienst. Foto: ka
Ortsbrandmeister Friedhelm Möller (li.) dankt Hans-Werner Bode für seine 30-jährige Arbeit als Schriftführer.
Nina Summe erhält ein Präsent für die geleistete Arbeit.