Zwetzschke war nach einem Freilos in der ersten Runde rasch durchgestartet. Erst ein vorzeitiger Sieg gegen einen Uelzener Kämpfer; dann das spannende Halbfinale von nur drei Minuten Dauer gegen einen Kontrahenten aus Lüneburg. In der Schlussrunde traf der Pohler erneut auf Sven Krüger aus Uelzen, den er schon im Vorjahr erfolgreich auf die Matte gelegt hatte. Auch diesmal hatte Krüger keine Chance: Zwetzschkes Weg zur Norddeutschen Meisterschaft im Februar in Garbsen ist frei.
Für Bijan Yadegari endete das Debüt in der U 20 sehr schnell. Erst verlor er gegen den späteren Landesmeister Valerie Prill aus Osnabrück und hatte auch in der Trostrunde kein Glück. Peter Gärtner dagegen konnte in der für ihn nneuen Altersklasse anfangs sehr gut mithalten und gewann seine beiden ersten Kämpfe. Am Ende reichte es jedoch nur für den 9. Rang.
Die Lauenauer U17-Mädchen, die der Trainingsgruppe Niesa-Fighter angehören, stießen bei den Landesmeisterschaften in Rostrup auf ein großes Teilnehmerfeld. Doch die „Niesas” dominierten derart, dass sich in den meisten Gewichtsklassen stets gleich mehrere von ihnen auf den Siegertreppchen wiederfanden.
Katinka Wittekindt marschierte in der Gewichtsklasse bis 48 Kilogramm locker in den Finaleinzugskampf und stieß dort auf Freundin Denise Pape, die ebenfalls bis dahin dominierte, traf. Beide lieferten sich einen sehr ausgeglichen Kampf und nur eine Strafe gegen Pape ließ Wittekindt ins Finale gegen die Osnabrückerin Füchtmeyer rücken. Hier spürte man die harte Konkurrenz und viele Emotionen. Mit einem Hauch Vorsprung siegte Füchtmeyer. Wittekindt nahm die knappe Niederlage mit Gelassenheit: „Auf der Norddeutschen haue ich sie wieder um”, kommentierte sie ihre Landesvizemeisterschaft.
Lisa Ebeling (bis 57 Kilogramm) entschied ihre ersten beiden Kämpfe jeweils vorzeitig durch volle Wertung, musste sich beim Einzug ins Finale geschlagen geben und unterlag auch im Kampf um Platz 3. Damit verfehlte sie ebenso die Teilnahme an der Norddeutschen Meisterschaft wie Lisa Strietzel (bis 52 Kilo). Ihr Pech war die in ihrer Gewichtsklasse hohe Zahl ausgezeichneter Sportlerinnen. So teilte sie Ebelings Schicksal: Nach gutem Start unterlag sie im kleinen Finale und fuhr mit einem 5. Platz nach Hause. Foto: al/p