Die Gäste reisen allerdings zur Unzeit an die Weser. Denn die Hamelnerinnen haben sich gerade mit zwei Erfolgen von den Abstiegsrängen ins Mittelfeld vorgeschoben.
Zuletzt gewann der ESV bei der SG Schamerloh, die als selbst ernannter Titelkandidat nun ganz tief im Tabellenkeller festsitzt. „Wir dürfen im Moment aber nicht auf die Tabelle schauen, sondern müssen uns wieder neu auf uns selbst konzentrieren”, sagt TSV-Trainer Uwe Kranz.
Gerade mit der Konzentration haperte es gegen Limmer. „Die Abwehrarbeit hat überhaupt nicht gestimmt. Wir haben den Gegner gewähren lassen”, meinte der Coach. „Nur wenn sich wieder jede auf ihre Aufgabe besinnt und diese konzentriert ausführt, können wir in dieser Liga Spiele gewinnen.” Wie schon im Heimspiel, fehlt an der Weser nur Theresa Zeckel aus der Stammformation. Ihre Knieverletzung wird sie wohl noch einige Zeit beschäftigen. Auch Kathrin Mathiesen steht nicht zur Verfügung.
Mona Söhnen, Zenzi Schaper und Luise Pöppel rücken dafür aus der Reserve nach. „Wenn wir im Spiel zur alten Geschlossenheit zurückfinden, werden wir gewinnen”, sagt Kranz.