„In welcher Gesellschaft leben wir und in welcher Gesellschaft wollen wir leben?” Diese Fragen sind zentral, ihre Beantwortung stimmt mitunter allerdings ernüchternd, da der einzelne nur begrenzt Einfluss darauf hat, etwas zu bewirken oder zu verändern. „In welcher Stadt leben wir eigentlich und in welcher Stadt wollen wir leben?” Diese Fragen sind ebenfalls von großer Bedeutung. Im Gegensatz zu der gesellschaftlichen Lage hat hier auch jeder Bürger zumindest theoretisch die Möglichkeit, Einfluss auf das zu nehmen, was vor Ort geschieht. Wie es im den Ort bestellt ist, welche Probleme existieren, welche Potentiale vorliegen, ist allerdings auf den ersten Blick nicht immer direkt sicht- und einsehbar.
Es stellt sich damit als wesentlich dar, ein genaueres Bild über die Stadt und über die Einstellungen, Erfahrungen und Mentalitätsbestände der Bevölkerung zu bekommen. Nur so können sowohl die positiven Seiten, wie unter anderem die Engagementbereitschaft der Bürger, als auch ihre möglichen negativen Seiten, wie Ausgrenzungstendenzen und feindselige Mentalitäten gegenüber bestimmten Gruppen identifiziert werden.Im Rahmen des Vortrags werden die wesentlichen Ergebnisse aus der Bevölkerungsumfrage, die in diesem Jahr in Bad Nenndorf durchgeführt wurde, vorgestellt. Vorrangig geht es dabei darum, aufzuzeigen, welche (bürgerschaftlichen) Potentiale in Bad Nenndorf existieren, welche genutzt werden und welche brach liegen. Es geht aber auch darum zu zeigen, wie es um die Integrationsbereitschaft der Bad Nenndorfer bestellt ist. Hierzu wird das Ausmaß von abwertenden Einstellungen der Bad Nenndorfer Bürger vorgestellt.Im Anschluss daran werde mögliche Ursachen für die positiven und negativen Aspekte des Zusammenlebens in Bad Nenndorf präsentiert und zur Diskussion gestellt. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.
Weitere Informationen gibt es bei der Volkshochschule unter 05721/787 123.