Die Wendthägerinnen wissen aber auch, dass in der Halle alles möglich ist. „Alle teilnehmenden Mannschaften haben ihre Stärke in der Halle bereits bewiesen. Wir können genauso gut Erster oder Achter werden”, sagt TSV-Trainer Uwe Kranz, der allerdings die gleichen neun Spielerinnen ins Rennen schicken kann, die auch die beiden ersten Runden ohne Niederlage überstanden haben. Auch Inka Schütt wird auflaufen, die zuletzt unter Beschwerden im rechten Fuß klagte.
Zunächst braucht der TSV allerdings auch etwas Glück, denn die zwei Vierergruppen des Spieltages werden unmittelbar vor Turnierbeginn in der Halle ausgelost. Nach Abschluss der Gruppenspiele ermitteln die beiden Bestplazierten Teams gegeneinander den Bezirksmeister, ohne vorgeschaltetes Halbfinale. Entsprechend werden auch alle anderen Platzierungen ausgespielt.
Im Topf sind neben der Eintracht mit der SG Schamerloh, dem TSV Limmer, Friesen Lembruch und dem TSV Havelse II vier weitere Bezirksoberligisten. Dazu kommen aus der Bezirksliga der Gewinner des Schaumburger Frauenmasters, 1. FC Wunstorf, der SC Völksen und Hannover 96.
Mit den „Roten” verbindet die Eintracht die Erinnerung an die bislang einzige Endrundenteilnahme des TSV vor zwei Jahren. Damals musste sich die Eintracht, zu dieser Zeit noch als Bezirksligist, mit dem vierten Platz in der Gruppe und dem Spiel um Platz sieben zufrieden geben. Dort gab es für die Wendthägerinnen gegen 96 aber einen knappen Erfolg. „Das wollen wir in jedem Fall steigern”, sagt Kranz. Foto: ke