Heruntergelassene Rolläden, mechanischer Widerstand an Fenster und Türen, Sicherheitsglas und Sperrriegel würden einen Einbruch auf jeden Fall erschweren. Aber auch Licht, Hundegebell, versperrte Türen und Alarmanlagen hätten abschreckende Wirkung. Es sollte, so Krüger, nicht sichtbar sein, dass der Bewohner abwesend ist. Sinnvoll sei es, wenn der Nachbar bei längerer Abwesenheit sein Fahrzeug im Carport abstellt oder dass der Postkasten regelmäßig geleert würde. Mit großem Interesse verfolgten die Mitglieder der Gemeinschaft den Vortrag. Viele von ihnen konnten von Einbrüchen oder Einbruchsversuchen in unmittelbarer Nachbarschaft oder sogar bei sich selbst zu Hause berichten. Gestohlen werde überwiegend Schmuck und Bargeld.
Der Kommissar informierte auch über Straßenkriminalität, Raubüberfälle und den so genannten „Enkeltrick”. Außerdem sprach der das Thema „Zivilcourage” an. Diese sei wichtig und richtig aber nur dann angebracht, wenn man sich selber nicht in Gefahr bringen würde. Per Handy Hilfe anfordern sei schon eine wichtige Maßnahme.
Im weiteren Verlauf der Jahresversammlung wickelte der 1. Vorsitzende Klaus-Dieter Salzbrunn die üblichen Regularien ab. Die Veranstaltung endete mit einem gemeinsamen Essen.