Kurz vor Ende der Spielperiode Anfang Dezember hofft der TSV Eintracht Bückeberge, dass die zweite Hälfte im Pokalviertelfinale bei der SG Schamerloh die lange ersehnte Wende gewesen ist. Zwar verpassten die Fußballfrauen beim Landesligisten mit der 0:2-Niederlage die nächste Runde, nachdem Pausenrückstand nahm der Landesligist jedoch das Heft in die Hand und drückt den Tabellenführer in der Schlussphase sogar weit zurück. Einzig das Erfolgerlebnis fehlte zum Schluss, nachdem die beste Spielerin auf dem Feld, Dannika Wildführ, mit ihrem Versuch sieben Minuten vor Ende nur die Latte traf. „Wenn wir die ganze Zeit so gespielt hätten, wie in der zweiten Hälfte, hätten wir gewonnen”, sagte Torfrau Sonja Braun. Am Sonnabend müssen die Wendthägerinnen erneut reisen, wenn um 14 Uhr das Nachholspiel beim TSV Deinsen ansteht. Seit der ersten Ansetzung drei Wochen zuvor hat sich bei den beiden Teams nicht viel geändert, außer, dass neben dem nassen Wetter auch die Temperaturen immer Fußball-friedlicher werden. In der Heimat des Tabellenachten begann der Winter bereits am Montag mit heftigem Schneeregen. „Wir haben dennoch die Aufgabe für die Partie bereit zu sein, falls das Wetter doch ein Fenster zur Durchführung der Partie offen lässt”, sagt Eintracht-Trainer Uwe Kranz. Das Spiel käme dem Coach durchaus gelegen, um die wieder gewonnene Spielfreude seiner Mannschaft potenziell in weitere Punkte umzumünzen.Nach vier sieglosen Spielen hatte die Eintracht zuletzt an der Spitze merklich an Boden verloren und versucht nun als Vierter den Anschluss an die SG Schamerloh nicht zu verlieren. „Spätestens in der Rückserie greifen wir noch mal an”, sagt Kranz.