Der Preis für Denkmalpflege wird alle zwei Jahre ausgelobt und ist mit 75.000 Euro dotiert. Mit der Auszeichnung honoriert die Niedersächsische Sparkassenstiftung das private Engagement, das die Eigentümer für den Erhalt historischer Baudenkmale aufbringen. „Baudenkmale wie Dorfkirche, Schlösser, Mühlen oder Parkanlagen geben unseren Städten und Dörfern einen unverwechselbaren Charakter und machen Geschichte in unserem schnelllebigen Alltag erfahrbar,” erläuterte Michael Heinrich Schormann, der stellvertretende Geschäftsführer der Niedersächsischen Sparkassenstiftung.
Der Preis für Denkmalpflege belohne das Engagement der Eigentümer und sei gleichzeitig öffentlicher Dank für eine vorbildliche Restaurierung.” -
Seit der ersten Auslobung im Jahr 1986 haben sich 1097 Denkmaleigentümer um den Preis beworben, 229 wurden mit einer Summe von insgesamt 757.500 Euro ausgezeichnet. Die prämierten Baudenkmale, so Schormann, spiegelten die reiche niedersächsische Denkmallandschaft wider.
Nicht nur Bauernhäuser, Hofanlagen, Rittergut oder Kapellen gehören zu den Preisträgern, sondern auch technische Bauten wie Industrieanlagen, Schlossereien oder Wassertürme.
Dazu zählen auch ungewöhnliche Kulturdenkmale wie beispielsweise die Kartoffeldämpfe in Stöckse, die das Wissen um die Geschichte des besonderen Zweiges der landwirtschaftlichen Industriekultur wach hält.
Im Rintelner Raum wurde vor fünf Jahren der Eisenhammer in Exten mit einem Betrag von 20.000 Euro von der Sparkassenstiftung gewürdigt.
Im Jahr 2004 wurden wurden Alfred und Irmgard Diermeier von der Stiftung bedacht - für ein „imponierendes Beispiel lebendiger Denkmalpflege”. Das Ehepaar hatte seine Hofanlage in Wennenkamp besonders liebevoll und detailliert renoviert. -
Die Unterlagen für den diesjährigen Denkmalpreis sind im Internet unter der Adresse „www.nsks.de” erhältlich. Einsendeschluss ist der 20. Juli.vBewerbungen können bei der Sparkasse Schaumburg zur Weiterleitung an die Niedersächsische Sparkassenstiftung eingereicht werden.
Foto: km