Von Hann. Münden nach Rinteln zum Doktorsee geht die Fahrt, bei der etwa 40 bis 50 Teilnehmer auf das eiskalte Wasser der Weser gehen und eine Strecke von knapp 170 Kilometern in zweieinhalb Tagen bewältigen. Früh morgens schon um 6 Uhr ist Start der Bootstransporter am Doktorsee, denn um 9 Uhr spätestens muss das letzte Boot am Zusammenfluss von Werra und Fulda in Hann. Münden auf dem Wasser sein. Ansonsten wäre die erste Tagesetappe mit knapp 70 km nicht zu schaffen.
Für die letzten zwei Stunden müssen wegen der einsetzenden Dunkelheit sogar Positionslampen an den Booten gesetzt werden.
Die Strecke am zweiten Tag ist mit 63 km bis zum Ruderverein Hameln etwas kürzer und erlaubt zwischendurch das Anlegen, um sich bei Glühwein oder Grog wieder aufzuwärmen.
Am Sonntag ist es von Hameln aus nur noch 35 km bis zum Ziel am Bootshaus am Doktorsee.
Wenn Friedrich-Wilhelm Hoppe die Rudertour organisiert, kommen die Gäste dieser Fahrt auch aus ganz Deutschland zusammen, denn sie wissen, alles ist minutiös organisiert. Von Konstanz am Bodensee bis Hamburg, von Berlin, Köln und Düsseldorf. Obwohl schon bei mancher Fahrt seit 1993 die Eiszapfen an den Skulls hingen und oft wegen Vereisung an der Schleuse in Hameln die Boote umgetragen werden mussten, die meisten Teilnehmer sind Ruderverrückte und „Wiederholungstäter” und nehmen die Wetterkapriolen in dieser Jahreszeit gern auf sich. Mit dieser Fahrt ist dann aber die Saison immer noch nicht abgeschlossen.
Am 28. Dezember geht es mit der Jahresabschlussfahrt noch einmal von Hameln nach Rinteln und gleich wieder am 5. Januar beginnt mit der sogenannten „Eierfahrt” vom Doktorsee nach Minden die neue Saison.
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