Der Rest seines Berichtes war von positiven Kontakten sowohl mit Kendal, als auch mit der polnischen Partnerstadt Slawno gekennzeichnet. Bernhard Priesmeier pflegt als stellvertretender Vorsitzender des Rintelner Vereins den Internetauftritt unter www.staedtepartnerschaften-rinteln.de und derzeit in Planung ist ein Geschichtsprojekt zwischen der Queen Katherine School und dem Gymnasium Ernestinum unter Mithilfe von Dr. Stefan Meyer vom Museum Eulenburg. Dietrich Lange nahm Kontakt mit den Bürgermeistern beider Partnerstädte auf und bekräftigte dabei auch noch einmal den Willen vieler Rintelner, sich in freundschaftlichen Austauschen für die Partnerschaften zu engagieren. Eine von vielen Begegnungen in diesem Jahr war ein Besuch einer Rintelner Volleyballmannschaft der VTR in Slawno, weitere Besuche sind in Planung. So sollen 25 Schülerinnen und Schüler aus Slawno die Oberschule Rinteln besuchen, eine Rintelner Delegation wird zum „Markt der Kuluren” fahren und das Blasorchester der Feuerwehr Slawno wird im Juni Rinteln besuchen. Zur Sommer-Uni kommen Jugendliche aus Slawno und Kendal nach Rinteln und im Herbst fährt vermutlich eine Reisegruppe zur „Torchlight Procession” nach Kendal. Weitere Sport- und Kulturkontakte sind in Planung. Kendal hat insbesondere Interesse an Kontakten mit Kegelvereinen, Judogruppen, Kunst- und Theatergruppen. Ein klassischer Chor möchte Kontakt nach Rinteln haben und eine Gruppe Oldtimerfahrer möchte 2014 Rinteln besuchen. Aus Slawno wurden Kontaktgesuche aus dem Sportbereich signalisiert. In Rinteln würde man sich freuen, wenn zum Drachenbootrennen im September Mannschaften aus den Partnerstädten anreisen würden und auch der Karnevalsverein hat schon signalisiert, dass man bei den Prunksitzungen gerne Freunde aus Slawno und Kendal dabei hätte.Eine besonders schöne Idee hatte der Verschönerungsverein Rinteln mit seiner Vertreterin Marion Steding für den Städtepartnerschaftsverein im Gepäck. Sie präsentierte Entwürfe für neue Hinweisschilder auf die Partnerschaften mit Slawno und Kendal an den Stadteinfahrten. Rund 20.000 Euro will sich der Verschönerungsverein dies kosten lassen. Ein weiteres Zeichen dafür, dass die Partnerschaften mit beiden Städten zumindest aus Rintelner Sicht langjährigen Bestandsschutz genießen.
Roza Koczewski berichtete als Beisitzer für die Partnerschaft mit Slawno von den Kontakten in die polnische Stadt und freute sich, dass die Vorbereitungen für einen Besuch der Majorettentanzgruppe aus Slawno im Juni so gut wie abgeschlossen sind.
In gewohnt humorvoller Weise schilderte Mike Middleton als Beisitzer für Kendal die Kontakte. Eine Fahrt, so Middleton, habe gleich drei Höhepunkte gehabt: Die Enthüllung des Finger-Post (Wegweiser) nach Rinteln, der allerdings derzeit noch eher nach Helsinki zeige als in die Weserstadt; der erste Auftritt der Strückener Volkstanzgruppe in Englang und das Gala-Konzert des Feuerwehr-Orchesters im Kendaler Rathaus. Kontaktwünsche hätten aus Kendal unter anderem auch die „Kendaler Sea Cadets”, eine Jugendorganisation von Wassersportlern. Wer einen Austausch mit ihnen möchte, kann sich beim Städtepartnerschaftsverein melden.
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