Doch Zwetzschke musste sich nicht nur als Judoka behaupten. Als Betreuer von Maike und zwei mitgereisten befreundeten Judoka, die ebenfalls aus Niedersachsen kamen, hatte er alle Hände voll zu tun. Doch das Coaching der Kameraden hinderte ihn nicht, sich im Turnier gegen die Konkurrenz zu behaupten.
Drei Siege bedeuteten für ihn bereits den Weg aufs Siegertreppchen. Jedoch erst im Schlusskampf entschied sich, welchen Platz der junge Pohler dort einnehmen würde. Aber sein letzter ältererer und kräftiger Gegner aus Gotha ließ ihm kaum Chancen. Zwar parierte Zwetzschke zunächst erfolgreich, geriet dann aber ins Hintertreffen. Trotzdem: „Auch der zweite Platz ist gegen die schweren Jungs ein guter Erfolg”, berichtete Vater und „Judo-Löwen”-Pressewart Holger Zwetzschke.
Zugleich sei der Wettkampf eine gute Vorbereitung für die in wenigen Tagen vorgesehenen Landeseinzelmeisterschaften. Dann und auch in weiterer Zukunft wird Sebastian bei den U 20 geführt.
Maike Wittekindt eiferte von Anfang an ihrer Schwester Annika nach, die noch im vergangenen Jahr in Thüringen glänzte und damals mit einem Silberpokal die Heimreise antrat.
Furchtlos bezwang Maike ihre Gegnerinnen in der Gewichtsklasse (bis 28 Kilo) an und sorgte für ein geradezu furioses Finale: Für ihren ersten Platz benötigte sie im Schlusskampf nur wenige Sekunden.
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