In einem offenen Brief wendet sich Karola Feller, Bürgerin, an die Samtgemeinde Nenndorf: Die Rodenberger Allee ist ja wohl eine Katastrophe. Da wurden im Rahmen der bevorstehenden Straßensanierung die Bürgersteige aufgerissen, um die Leitungen zu sanieren und dann wurden auf den Bürgersteigen Geröllhalden fabriziert. Die Baugruben wurden mit groben Schotter zugeschüttet, der einige Zentimeter höher ist als das Bürgersteig-Niveau und von einer glatten Oberfläche kann man nicht im Entferntesten reden. Und das direkt vor dem Rathaus. Und keiner hat es gemerkt? Und keiner kümmert sich um so etwas? Es wäre ganz einfach gewesen: Man hätte den Schotter zwei Zentimeteer unter Gehweg-Niveau aufhören lassen und den Rest mit feinem Splitt aufgefüllt. Es wäre in einem Arbeitsgang gegangen und der Weg wäre eben gewesen - ohne besonderen Aufwand, ohne Mehrkosten. Es ist für Rollatorfahrer kaum möglich, über diese Hindernisse zu fahren und für alle anderen Bürger sind sie gefährliche Stolperfallen. Es ist gerade ein Jahr her, dass die Gemeinde wegen holpriger Bürgersteige verklagt wurde und diesem Prozess verloren hat. Braucht die Stadt einen zweiten Prozess? Sagen Sie nicht: „Es ist ja nur für den Übergang.” Wie lange dauert dieser Übergang? Es sind nun schon mehrere Wochen. Und es wird wohl den ganzen Winter dauern.