Planer Ivar Henckel stellte in der Sitzung den Plan im Detail vor. Zwei Grundstücke sind von den Investoren gekauft worden, um Platz für den Erweiterungsbau und die zusätzlich benötigten Park- und Anlieferungsflächen zu schaffen. Dort, wo noch vor Monaten das Hotel „Schaumburg Diana” stand, deuten heute hohe Steinberge auf die zukünftige Bautätigkeit hin. Der Investor plant, den WEZ-Markt von heute 750 Quadratmeter auf rund 1540 Quadratmeter auszubauen. In den erweiterten Verbrauchermarkt soll ein Getränkemarkt, der sich bisher auf der gegenüberliegenden Seite der Rodenberger Allee befindet, integriert werden. Im südlichen und westlichen Bereich des Plangebietes sieht der Plan Stellplätze inklusive Fahrgassen und Pflanzbeete vor. Die Zufahrt erfolgt wie bisher über die Rodenberger Allee. Die Anlieferzone soll auch zukünftig an der Ostseite des Marktes liegen. Vorgesehen ist die Bereitstellung von 102 Einstellplätzen für die Kunden, einschließlich sieben Parkplätze für die Mitarbeiter. Der Schaumburger Weg hinter dem WEZ-Gelände bleibt wie bisher für den Fahrzeugverkehr gesperrt.
Aufgrund des zu erwartenden Geräuschniveaus durch den Anliefer- und Pkw-Verkehr sind Schallschutzmaßnahmen erforderlich. An der westlichen Grundstücksgrenze wird nach den Ausführungen von Ivar Henckel eine drei Meter hohe, beidseitig begrünte Lärmschutzwand errichtet werden. Die dafür notwendige Zustimmung von den angrenzenden Nachbarn liegt bereits vor. Foto:pd