WALTRINGHAUSEN (Ka) In der Funktion als Gastgeber begrüßte Heinar Henckel die Gäste anlässlich der Vernissage seiner Gattin und Künstlerin Heinke Henckel in der gediegenen Waltringhäuser Scheune, welches er als Mulitfunktionsgebäude vorstellte. Es war ein besonderer Rahmen für eine besondere Ausstellung, denn die ehemalige Grundschullehrerin setzt seit 25 Jahren als Künstlerin Prioritäten und vereint Farbe mit Klängen und Worten. Sie absolvierte Ende der 60er Jahre eine Gesangsausbildung an der Musikhochschule in Hannover und erlebte eine Saison am Opernhaus Köln. Eine Station in ihrem Leben, die sie bereicherte wie auch inspirierte und später nutzte, um die Bande zwischen Musik und Malerei zu knüpfen. Henckel stellte eine spirituelle Verbindung zu den Künsten dar und präsentierte den Vernissage-Besuchern bildnerisch gestaltete Liederzyklen. Unter der Überschrift „Bildklang” eröffnete sie in der Scheunengalerie einen bunten wie auch abstrakten Schwingungsnährboden, für die sie die Musiker Sana Villeruscha und Francis Gailus gewinnen konnte. Ein festlicher Auftakt für eine visuelle, akustische, meditative, spirituelle, physikalische und philosophische Präsentation. Die Gesamtheit spiegelt sich in ihren Werken wider, die sie in Abschnitten unterteilt mit Titeln „Lieder, Schwingungen, Was mich bewegt, Märchen- und Opernwelt wie auch Wald und Tiere” versah. Die gebürtige Oldenburgerin brillierte bereits in der Vergangenheit mit Ausstellungen in Kombinationen mit Gesang, Musik und Texten. Interessierte Bürger und Kunstliebhaber haben die Möglichkeit die Werke bis Ende September in der Scheunengalerie, Schmiedeweg 2, mit Voranmeldung zu betrachten. Foto: ka