BAD NENNDORF (Ka). Seit einigen Jahren treffen sich die Jugendfeuerwehren der Samtgemeinde Nenndorf anlässlich des Moorwannenrennens in Bad Nenndorf, um sich mit einem spannenden Wettbewerb der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Über 50 Jugendliche traten in einem K.O.-Wettbewerb gegeneinander an. Insgesamt gingen 14 Teams an den Start. Aufgabe war es dieses Mal, feuerwehrtechnische Gegenstände zu einer Skulptur zusammenzusetzen. Da die einzelnen Geräte im Normalfall nicht direkt aneinander gekuppelt werden, sondern Schläuche eine Verbindung zu den Teilen darstellen, erforderte die Aufgabe von den Teilnehmern vorausschauendes Denken und Teamarbeit. Ohne entsprechende Planung war Überschuss zu erwarten und die Konstruktion musste noch einmal auseinandergebaut werden. Die Gruppe, die diese Aufgabe am schnellsten meisterte, zog in die nächste Runde ein. Unter den anfeuernden Rufen der Zuschauer zeigten die Jungen und Mädchen Höchstleistungen. Flink flitzten sie auf dem Rondell vor dem Kurhaus zwischen Ablageplatz der Geräte und der Aufbauzone hin und her, um die Einzelteile im Laufschritt zu holen. Je näher das Finale rückte, desto spannender wurde der Wettbewerb.
Teilweise lag nur eine Sekunde Unterschied zwischen der einen und der anderen Gruppe. Das Spiel um den dritten Platz bestritten Team II aus Ohndorf und Haste. Der Eisenbahnerort behielt ganz knapp die Nase vorn und holte sich im kleinen Finale den Sieg. In der Endrunde standen sich Riehe und die gemischte Gruppe aus Waltringhausen gegenüber.
Der Jubel der Fans und Zuschauer hatte seinen Höhepunkt erreicht, denn die Gruppen gaben noch einmal tüchtig Gas und Riehe setzte sich als Sieger durch. Aus den Händen der KurT-Geschäftsführerin Silke Busche nahmen die Jugendlichen den Siegerpokal entgegen. Foto: Ka
Die KurT-Geschäftsführerin Silke Busche überreicht nach dem Sieg der Rieher Jugendfeuerwehr den Pokal.
Auf die Plätze - fertig - los! Der Wettbewerb stellt die Jugendlichen vor eine kreative Aufgabe.
03 Die Herausforderung verlangt Teamgeist und logisches Denken von den Gruppen ab.