Durch spezielle altersgerechte Kommunikations- und Kooperationsübungen wurde unter anderem die Eigen- und Fremdwahrnehmung der Kinder geschult. Die zukünftigen ABC-Schützen aus allen Nenndorfer Kindergärten lernten in Rollenspielen das „Nein” und „Stopp-Sagen. Sie lernten, das Gewalt unterschiedlich wahrgenommen wird, aber immer weh tut. Weiterhin erhielten sie Handlungsanleitung für das Verhalten im Notfall. „Egal was passiert, wenn ihr seht oder selber etwas Böses erlebt, hängt es an die große Glocke, vertraut euch jemandem an, damit der Täter das nicht wieder tun kann”, so eine klare Ansage von Meyer-Engelke.
Alle Übungen wurden im Anschluss an jede Kurseinheit im „Detektivbüro” besprochen. Die Kernaussage dabei am Ende sollte stets lauten „Gemeinsam sind wir stark” oder „Mach dich nicht klein, weil die Welt sonst nichts von dir hat!”. Im Zusammenspiel mit dem Kontaktbeamten wurde auch spielerisch der Ernstfall simuliert. Die Kinder hörten die Warnung, sich nicht durch Fremde ansprechen zu lassen, nicht in Autos einzusteigen, oder bei Übergriffen den Ranzen fallen zu lassen und unter lautem Schreiben davon zu laufen.
Der Polizeibeamte klärte die Jungen und Mädchen unter anderem darüber auf, das ein leichtes „Gerangel” ja noch im Rahmen sei, doch sowie man einem anderem Schmerzen zufüge, sei die Grenze des „Erlaubten” überschritten. „Holt euch Hilfe, wenn ihr euch bedroht fühlt. Sucht euch eine Vertrauensperson” appellierte Vyscocil an die jungen Kursteilnehmer. Foto:pd