Schaumburger Wochenblatt
  1. Der alten Burganlage auf der Spur

    Sabine Seifert liefert Band "Die Sage von Hus Aren" / Herausgeber ist hiesiges Museum

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    BÜCKEBURG (hb/m). Mehr als eine Baumgruppe mit einem flachen Graben herum ist von der mächtigen Burg, die im Mittelalter mitten in der Bückeburger Niederung stand, nicht übrig geblieben. Sie gehörte einst der Familie Arnheim.

    Hermann von Arnheim wurde um die Mitte des zwölften Jahrhunderts geboren. Historiker kommen zu dem Schluss, dass seine zum Adel gehörenden Vorfahren bereits seit vielen Generationen im Raum Petzen ansässig waren und womöglich bereits an den Glaubenskriegen zwischen Karl dem Großen und Herzog Widukind beteiligt waren.

    Die plötzliche Entmachtung der Familie mit der Zerstörung der Burg um das Jahr 1204 markiert einen Wendepunkt in der Schaumburger Landesgeschichte. Und dem Beginn der Bückeburger Stadtgeschichte. Die großen Ereignisse um Hus Aren wurden von der Landbevölkerung weitererzählt und auch ausgeschmückt. In Petzen war es um 1750 der Prediger Holzapfel, der die Erzählungen der Leute von der Sage Hus Aren niedergeschrieben hat.

    Sabine Seifert aus Petershagen hat jetzt den spannenden Stoff in Zusammenarbeit mit Irmhild Knoche, vom Arbeitskreis Archäologie des Museums Rinteln - Die Eulenburg, in einem 30 Seiten starken Band verarbeitet. Herausgeber ist das Museum Bückeburg. Die Redaktion hatte Manfred Würffel. Die von der Schaumburger Landschaft geförderte Publikation ist im Museum an der Langen Straße und im örtlichen Buchhandel zum Preis von 3,80 Euro erhältlich.

    Foto: hb/m

    Haben den neuen Band vorgestellt: Pastor Heinz Schultheiß (v. li.), Irmhild Knoche, Sabine Seifert, Sigmund Graf Adelmann, Dr. Wolfgang Vonscheidt, Dr. Anke Twachtmann-Schlichter und Edeltraut Müller.

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