Die Weser sei das Band, das alle Ortschaften verbindet, da sie durch Todenmann (am Rande), Rinteln, Engern, Ahe und Kohlenstädt fließt. In geheimer Wahl und unter Leitung des Kreisvorsitzenden Klaus-Dieter Drewes wurden auch die restlichen Vorstandsposten besetzt. Als stellvertretende Vorsitzende stehen Sebastian Westphal zukünftig Ralf-Friedrich Borsum und Olaf Dube zur Seite. Martin Steenwerth und Ute Gersema übernahmen die Ämter des Schriftführers und der Schatzmeisterin. Als Beisitzer bestimmte die Versammlung für die nächsten zwei Jahre Dagmar König, Eckhard Wessel, Ulrich Seidel und Daniel Jäger. Politisch wurde der Abend dann mit der persönlichen Vorstellung Olaf Dubes. Er nahm verschiedene aktuelle Themen aus Rinteln auf. Dube begrüßte, dass McDonalds in Rinteln investiert habe und bedauerte, dass Dieter Horn bereits nach zwei Wochen nur noch Müll sehe. Gemessen an der Belegung des Parkplatzes werde die neue Filiale sehr gut angenommen. Kritisch äußerte sich Dube auch in Sachen Bürgerbefragung zum Dorfgemeinschaftshaus in Uchtdorf. „Das Ergebnis ist vorhersagbar, wenn man jemanden fragt, ob er etwas Teures geschenkt haben möchte”, so Dube. „Spannender wäre das Ergebnis gewesen, wenn man diejenigen gefragt hätte, die das Geschenk bezahlen sollen und das sind auch die Bürger der anderen 17 Ortsteile.” Schließlich gäbe es keinen eigenen Uchtdorfer Haushalt. Politisch ging es auch nach der Vorstandswahl weiter. In seinem Schlusswort mahnte Westphal die dezentralen Strukturen der Stadt an, die sich über viele Bereiche erstrecken. „Der Erhalt und Unterhalt dieser Strukturen kostet viel Geld, das wir aber gar nicht mehr haben.” Bei sinkender Einwohnerzahl mache es daher Sinn, wenn in städtischen Bereichen, bei Institutionen und Verbänden über Fusionen nachgedacht würde. Das Zeitalter des Kirchturmdenkens müsse vorbei sein, betonte Westphal.Foto: privat