Das DRK hatte sich bereits frühzeitig nach einem anderen Standort erkundigt. Immer wieder klagte Tafelkoordinatorin Heidi Niemeyer über die unglückliche Lage im Ratskeller. Wegen der steilen Treppe nach unten ist der Zugang nicht barrierefrei, was gerade ältere Menschen und Mütter mit Kinderwagen vor Probleme stellt. Zudem ist die Rodenberger Allee, eine Hauptstraße der Kurstadt, direkt vor der Tür. Dem pflichtete Mike Schmidt bei: „Der Pulk an Leuten steht immer direkt vor dem Rathaus.” Das führe bei vielen Bedürftigen zu einem Schamgefühl. Die neuen Räumlichkeiten liegen hinter dem Rathaus. „Da können sich die Leute besser aufhalten”, betonte der Samtgemeindebürgermeister. Die Laufzeit des Mietvertrags ist auf zwei Jahre beschränkt. Sie verlängert sich automatisch um ein Jahr, wenn keine der beiden Seiten kündigt. Die freiwerden Räume im Keller will die Verwaltung als Lager für Akten nutzen.