Schaumburger Wochenblatt
  1. Schon proben die Mimen für das nächste Stück

    Laienspielgruppe freut sich über eine erfolgreiche Saison

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    APELERN/LAUENAU (al). Die Laienspielgruppe Apelern hat mit ihrer jüngsten Inszenierung mehr als 1600 Besucher erfreut. Das teilte Regisseurin Evelyn Möller auf Anfrage mit. Alle sieben Aufführungen seien ausverkauft gewesen. Damit ist der Gruppe, die in über 30 Jahren bereits mehr als 40 Komödien einstudiert hat, ein neuer Rekord geglückt. "Mord durch Sex" muss dabei auf großen Gefallen gestoßen sein. "Wir haben nur sehr viel Lob gehört", berichtete Möller. Und auch vereinsintern herrscht Zufriedenheit. Stets werden die Stücke bewertet - nachvollziehbar auf der Homepage auch zur Orientierung für andere Laienbühnen. "Fünf Punkte sind es auf jeden Fall", erklärte Möller. Das wäre wiederum der Höchstsatz. Aber die Apelerner sind selbstkritisch genug: In der Vergangenheit haben sie auch schon mal nur eine befriedigende Note gegeben. Längst richtet sich der Blick der Hobby-Theaterleute auf das nächste Vorhaben. Mit dem jetzt fünften Krimidinner feiern sie ihre Premiere am Sonnabend, 17. Februar. Dann werden ab 19 Uhr "Mordgelüste" im Lauenauer "Brauhaus Felsenkeller" gezeigt. Wiederum ist es ein selbst geschriebenes Stück, für das insgesamt fünf Termine vorgesehen sind - eingebettet in ein Vier-Gänge-Menü und natürlich wieder mit der Aufforderung zum Mitraten, wer denn nun der Täter sein könnte. Dass die Laienspieler nach dreijähriger Pause wieder im Brauhaus gastieren, habe, so Möller, auch etwas mit der anhaltenden Nachfrage zu tun: Die Kombination aus Mord und Menü ist so sehr begehrt, dass alle Vorstellungen schon seit Wochen komplett ausverkauft sind. Gruppenintern muss auch ein Rätsel gelöst werden. Die Laienspieler benötigen dringend eine Lagerfläche für ihre langen Traversen und empfindlichen Vorhänge, für ihre längst umfangreiche Technik und die vielen Requisiten. Die bisherigen Lkw-Garagen auf dem ehemaligen Straßenmeistereigelände wurden ihnen zum 30. Juni gekündigt. Eine Lösung ist noch nicht in Sicht, wohl aber gibt es Hoffnungen. "Wir lassen sie nicht im Regen stehen", hatte Bürgermeister Andreas Kölle beim Neujahresempfang der Kirchengemeinde bereits angekündigt. Foto: al

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