Kreissprecher Klaus Heimann betonte, das gerade der ländliche Bereich die Kombination aus Linien- und Bedarfsverkehr brauche: „Dieses Engagement des Bürgerbusvereins unterstützen wir gerne.” Den anerkennenden Worten schlossen sich auch Bürgermeisterin Marlies Matthias („Ihr investiert Zeit und tragt Verantwortung”) sowie der hiesige Verwaltungschef Mike Schmidt an. Dieser spielte augenzwinkernd mit einer alten Fielmann-Werbung auf die finanzielle Nichtbeteiligung der Samtgemeinde Nenndorf an: „Papa hat keinen Cent dazu bezahlt.” Er freue sich, der neue Bürgerbus bringe mehr Komfort auf die Straße. Seine Jungfernfahrt mit Pieter Wiese hinterm Steuer absolvierte der Bus in Begleitung seines ausrangierten Vorgängers. Schließlich sollten neben den Feiergästen auch noch reguläre Passagiere Platz haben. Ihren nächsten Einsatz hat die rollende Reserve übrigens im Lindhorster Raum, wenn der dortige Bürgerbus für einige Tage in die Werkstatt muss. „Ein Mietwagen wäre extrem teuer”, sagte Chef Stefan Tölke, der den Nachbarverein besuchte. Foto: jl