Schaumburger Wochenblatt
  1. Ehrgeiziges Projekt erfolgreich zusammen angegangen

    Schüler der Sprachlernklasse der Lindhorster Oberschule fertigen dreiminütigen Film zum Thema Bergbau

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    LINDHORST (bt). Anfang Juni zeichneten Vertreter der VGH - Stiftung den in Lindhorst ansässigen Kultur - Förderverein Schaumburger Bergbau mit dem Förderpreis der Stiftung aus. Die Würdigung galt einem ehrgeizigen Projekt, das der Förderverein bei der Stiftung in Form eines museumspädagogischen Konzepts eingereicht hatte. Der Kultur - Förderverein ist Träger des Bergbaumuseums. Das mit der Überschrift "Die Geschichte des Schaumburger Bergbaus in 180 Sekunden", im Untertitel erweitert mit "Wie kommt die Kohle ins Museum?", versehene Konzept sah vor, in Zusammenarbeit mit Schülern der Sprachlernklasse der Magister - Nothold - Oberschule eine dreiminütige Videosequenz zu dem Thema zu erstellen. Der kurze Film wird demnächst in dem Museum zu sehen sein. Mit elf Schülern aus der Dominikanischen Republik, aus Syrien, Irak, Polen und Serbien machten sich Lehrerin Stefanie Schubert - Gums und Museumspädagoge Christian Kohfeldt an die Arbeit. Während einige der jungen Leute im Alter zwischen 14 und 16 Jahren bereits seit über einem Jahr in Deutschland weilen, sind andere aus der Gruppe erst seit drei bis vier Wochen im Lande. Entsprechend unterschiedlich sind die Kenntnisse der deutschen Sprache. Um die Videosequenz herstellen zu können, fertigten die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung fünf Themenpakete zu den Inhalten Anfänge und Ende des Bergbaus im Schaumburger Land, Werkzeuge im Bergbau, "Wie entstand die Kohle?" sowie "Was ist eine Waschkaue?" an. Schließlich wurden die Anfänge des Lindhorster Museums darstellt. Dazu wurden kleine Filme gedreht und mit gesprochenen Erklärungen in deutscher Sprache und in der jeweiligen Muttersprache versehen. Kohfeldt wird die einzelnen Teile entsprechend schneiden und zu einem Film zusammenfügen. Um eine Vorstellung vom Bergbau in Schaumburger Landen zu bekommen, besuchte die Gruppe den Stollen in Feggendorf. Foto: bt

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