Die Frauen Union Schaumburg (FU) hat sich über die Arbeit der Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft im Weserbergland (Ko-Stelle) informiert. Projektleiterin Juliane Rohlfing klärte über die drei zentralen Aspekte auf: Wiedereinstieg, Qualifizierung und Wirtschaft. Die FU-Kreisvorsitzenden Sandra Völkening interessierte besonders, was sich hinter diesen Begriffen an tatsächlicher Arbeit und Angeboten verbirgt, um den Mehrwert und das Alleinstellungsmerkmal der Ko-Stelle zu erfassen. Rohlfing erklärte, dass die Beratungsstelle aus einem Portfolio heraus unterstützen könne. Sie betonte dabei, dass das Hauptaugenmerk darauf liege, den Frauen einen beruflichen Weg aufzuzeigen, der ihren Interessen, Qualifikationen und Talenten entspricht und sie auch langfristig absichere. Die Bemerkung von Nicole Bruns, dass die Koordinierungsstelle niedrigschwellig aufgebaut scheint, bejahte die Projektleiterin und ergänzte, dass es sich um ein EU-gefördertes Projekt handelt, das unabhängig agieren kann. Marita Gericke und Sandra Völkening waren überrascht, dass es bei der Ko-Stelle nicht primär um die Beratung zur Selbstständigkeit geht. Rohlfing versicherte, dass es auch Gründungsberatungen gebe. Das Hauptaugenmerk liege jedoch darauf, Frauen den Weg zurück in den Beruf, den eigenen Geldverdienst und die wirtschaftliche Unabhängigkeit zu zeigen. Ein zukünftiges Ziel liege daher in der Steigerung der Bekanntheit damit mehr Frauen die Angebote wahrnehmen können. Zu diesem Zweck hat die Ko-Stelle bereits eine neue Facebook- und Internetseite erstellt.