Schaumburger Wochenblatt
  1. Solidarität zeigen auch ohne Tanz

    "One Billion Rising": Zeichen gegen Gewalt an Frauen setzen

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    STADTHAGEN/LANDKREIS (bb). Auch wenn die Corona-Pandemie eine öffentliche Veranstaltung mit Tanzchoreographien in diesem Jahr unmöglich macht, soll im Rahmen der Aktion "One Billion Rising" in Stadthagen trotzdem ein Zeichen der Solidarität für Frauen und Mädchen gesetzt werden. Unter anderem werden die bekannten pinkfarbenen Handschuhe in der Stadthäger Fußgängerzone zu sehen sein und auf das Problem der Gewalt gegen Frauen aufmerksam machen. In den vergangenen Jahren brachte die vom Mädchen- und Frauenberatungszentrum BASTA, der Kreisjugendpflege und dem Amt für Gleichstellung des Landkreises gemeinsam organisierte Aktion "One Billion Rising" (übersetzt aus dem Englischen etwa: "Eine Milliarde erhebt sich) stets mehrere Hundert Teilnehmer auf die Beine. Am 14. Februar, parallel zu ähnlichen Veranstaltungen weltweit, machten sie mit dem Tanzen einer Choreographie in Stadthagen auf die weit verbreitete Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufmerksam, drückten ihre Solidarität aus und riefen zu Gleichberechtigung auf. In diesem Jahr sind wegen der Corona-Pandemie große Veranstaltungen mit Tanz-Flashmob problematisch. Ohnehin wäre an einem Sonntag, auf einen solchen fällt der 14. Februar 2021, die Mobilisierung wohl schwieriger gewesen. So werde das Veranstaltungsteam das Thema auf andere Weise in die Öffentlichkeit tragen, wie Inge Wehking vom Mädchen- und Frauenberatungszentrum BASTA im Pressegespräch erklärte. Unter anderem mit Plakaten und der Verteilung von Stoffbeuteln, am meisten Aufmerksamkeit im öffentlichen Raum dürfte wohl das Aufhängen der mit der Aktion verbundenen rosa Handschuhe in der Stadthäger Fußgängerzone wecken. Inge Wehking hielt fest, dass die Veranstaltung auch immer den Zweck gehabt habe, das Angebot der verschiedenen Beratungsstellen im Landkreis bekannt zu machen, die Betroffene unterstützen können. Auch deshalb sei es wichtig, das Thema in die Öffentlichkeit zu tragen. Foto: archiv bb

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