Der Fremdenverkehrsverein Rodenberg ist in die Endphase des diesjährigen Blumenschmuckwettbewerbes eingestiegen. Die Bewertungsjury nahm bei einer zweiten Besichtigungstour die Gärten und Balkone in den Blick, die schon bei der ersten Runde mit großer Blütenpracht auffielen.
Manche Einwohner der Deisterstadt würden glauben, dass sie sich für den Wettbewerb anmelden müssten, wie Heinrich Rekate, Ernst Allnoch und Axel Trittin erklärten. Das ist aber nicht nötig, die dreiköpfige Jury bricht zu zwei Bewertungsrunden auf und nimmt dabei jeweils alle Gärten und Balkone in der Deisterstadt samt dem Ortsteil Algesdorf in den Blick. Mit einer Einschränkung, die Blütenpracht muss von den Straßen aus einsehbar sein und nicht etwa durch Hecken oder hohe Zäune verdeckt werden.
Trotz Trockenheit viele schöne Gärten
Ob die große Trockenheit den Gartenfreunden das Leben schwer mache? Zumindest lasse der Zustand der Gärten nicht darauf schließen, wie die Jury-Mitglieder erklärten. Insgesamt finde man viele sehr gepflegte Grundstücke, so die Jurymitglieder. Ziel des seit über 60 Jahren ausgetragenen Blumenschmuckwettbewerbes ist es, Rodenberg liebenswerter erscheinen zu lassen.
Auffällig sei, dass Balkone weniger bepflanzt würden als früher. Entsprechend habe der Verein die Kategorien hier von „groß“ und „klein“ auf nur noch eine eingeschränkt. Die Gärten werden weiterhin in drei Klassen eingeteilt. Bewertet wird auch die Pflege des öffentlichen Grüns vor dem Grundstück.
Die Preisverleihung ist für November geplant, die Gewinner werden informiert.