Das „Bündnis gegen Rechtsextremismus – Bad Nenndorf ist bunt“ ruft für Dienstag, den 27. Januar, zum Gedenken anlässlich des Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Holocaust auf. Dies Veranstaltung am Mahnmal wird ergänzt durch die Filmvorführung „Ein verborgenes Leben“ am 26. Januar.
Am Dienstag, dem 27. Januar, jährt sich zum 81. Mal die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz - Birkenau durch die Rote Armee. Im Jahr 2005 wurde dieses Datum von den Vereinten Nationen als Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust offiziell eingeführt. In Kooperation mit dem Präventionsrat Rodenberg/Nenndorf will das Bündnis gegen Rechtsextremismus an diesem Tag in Bad Nenndorf wieder an die Schrecken des Faschismus und der Shoah erinnern. „Wir laden alle jungen und alten Bürger*innen von Bad Nenndorf, der Samtgemeinde und Gäste ein, gemeinsam mit uns am Dienstag, 27. Januar um 17 Uhr am Mahnmal in der Kurhausstraße für die verfolgten und ermordeten Juden der Opfer des Holocaust zu gedenken“, so die Organisatoren per Pressemeldung.
Zusätzlich zur Veranstaltung am Mahnmal wird bereits am Montag, 26. Januar um 18 Uhr im Phoenix-Kino in BN ein Film gezeigt: Ein verborgenes Leben (USA/D 2019). Der Film erzählt die Lebensgeschichte des österreichischen Bauern Franz Jägerstätter, der aus Gewissensgründen den Kriegsdienst bei der Wehrmacht verweigerte und 1943 in Brandenburg von den Nationalsozialisten hingerichtet wurde. Der Film hat Überlänge (173 Minuten). Eintritt frei – Spenden sind willkommen. Für Schulklassen/-kurse besteht die Möglichkeit, in der Woche vom 26. Januar bis 30. Januar vormittags Sondervorstellungen (mit ermäßigtem Eintritt) zu vereinbaren.