Ein ungewöhnlicher Unfall hat am Donnerstagabend auf der B442 in Höhe des Autohofs Lauenau einen Polizeieinsatz ausgelöst. Ein zum Wohnmobil umgebauter ehemaliger Rettungswagen war von der Fahrbahn abgekommen und auf dem Grünstreifen zum Stehen gekommen. Dass es sich dabei um keinen „aktiven” Rettungswagen handelte, was zunächst nicht klar.

Gegen 19.35 Uhr war der 61-jährige Fahrer aus Hagenburg mit dem auffälligen Fahrzeug aus Richtung Bad Münder unterwegs. Als die ersten Informationen bei der Polizei eingingen, stand zunächst im Raum, dass ein Rettungswagen verunglückt sein könnte. Damit war zunächst auch unklar, ob sich möglicherweise weitere Menschen oder Patienten in dem Fahrzeug befanden. Vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass der Wagen nicht mehr als Einsatzfahrzeug genutzt wurde. Der ehemalige Rettungswagen war zu einem Wohnmobil umgebaut worden. Der Fahrer saß allein in dem Fahrzeug.

Der 61-Jährige zog sich leichte Verletzungen zu und wurde zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Wie es zu dem Unfall kam, ist noch nicht abschließend geklärt. Nach Polizeiangaben könnten gesundheitliche Gründe eine Rolle gespielt haben. Alkohol war offenbar nicht im Spiel: Ein Atemalkoholtest zeigte 0,00 Promille an. Das beschädigte Wohnmobil musste abgeschleppt werden. Während der Bergung wurde die B442 kurzzeitig gesperrt. Im Einsatz waren die Feuerwehr Am Deister, Feuerwehr Lauenau, NEF Rinteln, Polizei Bad Nenndorf, RTW Auetal, RTW Bad Münder und RTW Rodenberg. Den entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf rund 3000 Euro.