Leserbrief „Winter in Schaumburg” | Schaumburger Wochenblatt

03.02.2026 08:38

Leserbrief „Winter in Schaumburg”

“Die Redaktion weist darauf hin, dass der Inhalt der Leserbriefe die Ansicht der Einsender wiedergibt, die mit der Meinung der Redaktion oder des Verlags nicht unbedingt übereinstimmt.” (Foto: Redaktion)
“Die Redaktion weist darauf hin, dass der Inhalt der Leserbriefe die Ansicht der Einsender wiedergibt, die mit der Meinung der Redaktion oder des Verlags nicht unbedingt übereinstimmt.” (Foto: Redaktion)
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“Die Redaktion weist darauf hin, dass der Inhalt der Leserbriefe die Ansicht der Einsender wiedergibt, die mit der Meinung der Redaktion oder des Verlags nicht unbedingt übereinstimmt.” (Foto: Redaktion)
“Die Redaktion weist darauf hin, dass der Inhalt der Leserbriefe die Ansicht der Einsender wiedergibt, die mit der Meinung der Redaktion oder des Verlags nicht unbedingt übereinstimmt.” (Foto: Redaktion)

Zum Kommentar von Axel Bergmann „Winter in Schaumburg”

Ja wir sind es wohl nicht mehr gewohnt mit dem Winter umzugehen. Ich, Baujahr 1964 kann mich noch gut an den Winter 78/ 79 erinnern. Da waren Schnee und Schneeverwehungen von gut drei Meter Höhe wo wir uns dann Tunnel durch gegraben haben um durch zugehen angesagt. Und heute? Fängt alles schon im Ansatz an zu zerfallen. Was Axel Bergmann dazu schreibt das es wohl am Material und Personalstand liegt,stimme ich voll zu. Die Bauhofbeschäftigten arbeiten mit Sicherheit 100% aber die Personalstärke und das vorhandene Material ist nicht angepaßt. Nun muß ich aber auch ein wenig meckern.

Ich wohne in Liekwegen oben an der Waldkante in der Gemeinde Nienstädt, von der B 65 gehen alle Straßen steil nach oben und natürlich genauso wieder runter. Was das befahren der Straßen bei Schnee und Glätte noch erheblich schwieriger macht als im „Flachland“.
Wenn dann der Streudienst der Gemeinde Nienstädt nicht frühzeitig losfährt (in der Nacht Dauerschnee und dann kommt der Räumdienst erst um 11.00 Uhr morgens oder sogar garnicht), ist das natürlich eine unbefriedigende Situation.

Genauso werden an der Liekwegerstr. die Gehwege wo keine Bebauung ist, nur Ackerfläche und rückwertige Gärten, nicht geräumt. In diesen Bereich ist auch eine Bushaltestelle die von Schülern und Fahrgästen genutzt wird die natürlich nur sehr erschwert und gefährlich zu erreichen ist. Diese Situation habe ich dem Ordnungsamt und dem Bürgermeister von Nienstädt schon mitgeteilt wie es denn mit der allgemeinen Streu- und Räumpflicht dieser Gewege steht. Leider äußern sich die zuständigen Stellen uninterressiert oder garnicht dazu. Das finde ich zum Thema Winterräumdienst nicht sehr toll.
Wir sollten uns im Allgemeinen doch über den seltenen Schnee freuen da wo er nicht stört und manch ein Kind hat vielleicht seit Jahren seinen ersten Schnee gesehen.

Karsten Fahlbusch, Nienstädt

Ein Kommentar von Axel Bergmann. (Foto: privat)

Winter in Schaumburg - Kommentar von Axel Bergmann

Zum zweiten Mal (!) in diesem Winter hat es geschneit und erneut verfällt der Norden in Schockstarre. Schulausfall wie beim letzten Mal oder doch nicht? Die Bürger Info & WarnApp (BIWAPP) hatte diese Entscheidung am späten Montagmorgen in die Kompetenz der Eltern gelegt. In BIWAPP hatte der Landkreis etwas unglücklich formuliert, dass die Straßenverhältnisse einen geregelten Schultransport nicht zuließen. Wie beim letzten Mal ist zunehmend Kritik an den zuständigen Räum- und Streudiensten zu vernehmen. Den Kritikern möchte ich sagen:“ Gehen Sie sicher davon aus, dass die Leiter der Straßenmeistereien und der Bauhöfe die Situation im Vorfeld zur Kenntnis nehmen und ihre Mitarbeiter so früh es geht auf die Straßen schicken. Da wartet niemand, bis er in Ruhe gefrühstückt hat!“ Alle Beteiligten tun ihr Bestes! Möglicherweise reichen Personal und Material nicht aus, um zufriedenstellende Zustände herzustellen. Für die paar Tage, die überhaupt Schneeräumung erforderlich ist, sollte das Vorhandene wohl reichen. Personal und Fahrzeuge nur vorzuhalten kostet sehr viel Geld – und das zahlt der Bürger – oder lieber nicht.
north