Zum Kommentar von Axel Bergmann „Winter in Schaumburg”
Ja wir sind es wohl nicht mehr gewohnt mit dem Winter umzugehen. Ich, Baujahr 1964 kann mich noch gut an den Winter 78/ 79 erinnern. Da waren Schnee und Schneeverwehungen von gut drei Meter Höhe wo wir uns dann Tunnel durch gegraben haben um durch zugehen angesagt. Und heute? Fängt alles schon im Ansatz an zu zerfallen. Was Axel Bergmann dazu schreibt das es wohl am Material und Personalstand liegt,stimme ich voll zu. Die Bauhofbeschäftigten arbeiten mit Sicherheit 100% aber die Personalstärke und das vorhandene Material ist nicht angepaßt. Nun muß ich aber auch ein wenig meckern.
Ich wohne in Liekwegen oben an der Waldkante in der Gemeinde Nienstädt, von der B 65 gehen alle Straßen steil nach oben und natürlich genauso wieder runter. Was das befahren der Straßen bei Schnee und Glätte noch erheblich schwieriger macht als im „Flachland“.
Wenn dann der Streudienst der Gemeinde Nienstädt nicht frühzeitig losfährt (in der Nacht Dauerschnee und dann kommt der Räumdienst erst um 11.00 Uhr morgens oder sogar garnicht), ist das natürlich eine unbefriedigende Situation.
Genauso werden an der Liekwegerstr. die Gehwege wo keine Bebauung ist, nur Ackerfläche und rückwertige Gärten, nicht geräumt. In diesen Bereich ist auch eine Bushaltestelle die von Schülern und Fahrgästen genutzt wird die natürlich nur sehr erschwert und gefährlich zu erreichen ist. Diese Situation habe ich dem Ordnungsamt und dem Bürgermeister von Nienstädt schon mitgeteilt wie es denn mit der allgemeinen Streu- und Räumpflicht dieser Gewege steht. Leider äußern sich die zuständigen Stellen uninterressiert oder garnicht dazu. Das finde ich zum Thema Winterräumdienst nicht sehr toll.
Wir sollten uns im Allgemeinen doch über den seltenen Schnee freuen da wo er nicht stört und manch ein Kind hat vielleicht seit Jahren seinen ersten Schnee gesehen.
Karsten Fahlbusch, Nienstädt