Schaumburger Wochenblatt

Dutzende Mannschaftswagen der Polizei sammelten sich auf dem Gelände des ehemaligen Hallenbades in Neustadt.  (Foto: Julian Klemm)

Drohnenfund: Beamte durchsuchen Waldgebiet nach weiteren Trümmern

Solch ein großes Polizeiaufgebot ist im Stadtgebiet eine Seltenheit: Dutzende Mannschaftswagen standen am Dienstagvormittag auf dem Gelände des ehemaligen Hallenbades an der Bunsenstraße in Neustadt. Dabei war der Standort lediglich ein Zwischenstopp: Die zahlreichen Beamten waren an einer Suchaktion nahe des Fliegerhorstes beteiligt und brachen zeitversetzt Richtung Einsatzgebiet auf. In einem bewaldeten Gelände östlich des Steinhuder Meeres und nördlich von Großenheidorn wurden am Montagnachmittag Teile einer Drohne gefunden. „Nach ersten Erkenntnissen ist sie abgestürzt“, schreibt eine Sprecherin des Landeskriminalamtes (LKA). Für den sich daraus
Ortsvorsteherin ist geschockt (Foto: us)

Ortsvorsteherin ist geschockt

Am Freitag in der Zeit zwischen 10.30 und 13.15 Uhr ist bei der Poggenhagener Ortsvorsteherin Ulrike Frey eingebrochen worden. Der unbekannte Täter ist durch den Garten des einzeln stehenden Hauses Poggenhagener Straße 15 gegangen und hat mit einem schweren Stein eine Fensterscheibe eingeworfen, um dann ins Haus zu gelangen. Dabei muss er sich an der Hand oder am Arm verletzt haben, denn in allen Räumen, die er durchwühlte, fanden sich Blutspuren. „Bis auf das Wohn- und Esszimmer war der in allen Räumen. Meine beiden Jagdhunde haben ihn aber wohl abgeschreckt, auch ins Wohnzimmer zu gehen”, erzählte Ulrike Frey gestern noch sichtlich unter Schock. „Der materielle Schaden ist nicht so schlimm, aber für mich ist es schrecklich, dass jemand in meinen Räumen war.”
Garten- und Lichterfest der Dorfgemeinschaft (Foto: tt)

Garten- und Lichterfest der Dorfgemeinschaft

Mit rund 70 Einwohnern zählt Poggenhagen zu den kleineren Auetaler Ortschaften. Zwar gibt es dort keine Vereine, aber eine gut funktionierende Dorfgemeinschaft, die sich jetzt zu einem Garten- und Lichterfest getroffen hat. Der Garten von Horst Buddensieck in der Poggenhagener Straße war dafür mit unzähligen Lichterketten, Fackeln und Kerzen geschmückt worden und gemütliche Sitzecken luden zu Plauderrunden ein. Höhepunkt des Festes war der Besuch des Dudelsackspielers Ralf Schymon aus Minden. Er spielte nicht nur auf seinem außergewöhnlichen Instrument, sondern erzählte auch Geschichten aus Schottland. „Das war einfach klasse”, stellte Ortsvorsteherin Ulrike Frey begeistert fest. Ansonsten pflegten die Poggenhäger ihre Gemeinschaft bei leckerem Essen, kühlen Getränken und vielen interessanten Gesprächen. Gefeiert wurde auch, dass inzwischen die Uferstraße befestigt und Hochwassersicher gemacht wurde (wir berichteten). „Das war natürlich Thema an dem Abend, denn die Freude darüber ist bei den Anwohnern groß”, so die Ortsvorsteherin. Foto: privat
Der kleinste Auetaler Friedhof wird saniert (Foto: tt)

Der kleinste Auetaler Friedhof wird saniert

1932 wurde neben dem Pfarrhaus an der Kirche in Kathrinhagen ein Friedhof angelegt, der jetzt zum Auetaler Ortsteil Poggenhagen gehört und mit seinen 20 Gräbern der kleinste Friedhof in der Gemeinde ist. Nachdem in den vergangenen Jahren nach und nach alle Friedhöfe saniert wurden, ist nun Poggenhagen an der Reihe. Das Orkantief Kyrill hatte Schäden auf dem Gelände verursacht, die nun beseitigt wurden. Ein Baum war umgekippt und hat die Wasserentnahmestelle beschädigt, andere Bäume hatten unter dem Sturm derart gelitten, dass sie gefällt werden mussten. Auch die Hecke im vorderen Bereich des Friedhofes musste entfernt werden. „Zurzeit sieht der Friedhof nicht sehr schön aus, aber das ist eben so in einer Bauphase”, stellte Ortsvorsteher Thorsten Kuhlmann fest, als er sich mit Manfred Spenner vom Bauhof der Gemeinde Auetal auf dem Friedhof traf, um Einzelheiten für die Umgestaltung zu besprechen. „Bis Mai ist hier alles wieder schön”, versprach Spenner. Die Wasserentnahmestelle soll neben das Eingangstor verlegt werden. Danach werden 30 Tonnen Mutterboden auf dem Friedhof verteilt, um das Gelände zu begradigen. „Das erleichtert uns später die Pflege”, so der Bauhofleiter. 50 Eichenpfähle wurden gesetzt und ein Wildzaun befestigt, der Rehe und Hasen daran hindern soll, auf den Friedhof zu gelangen. „An den Zaun pflanzen wir dann eine Hainbuchenhecke”, so Spenner. Ob neue Bäume gepflanzt werden und welche Arten, das will der Ortsvorsteher zunächst mit den Poggenhäger Einwohnern besprechen. Die Ruhebank, die neben dem Eingang steht, muss dringend erneuert oder umfangreich aufgearbeitet werden. „Vielleicht finden wir ja einen Spender, der eine Bank für den Friedhof zur Verfügung stellt”, hofft Spenner. Foto: tt
Manfred Spenner (r.) und Ortsvorsteher Thorsten Kuhlmann diskutieren Maßnahmen auf dem Friedhof.
north