(Auetal) | Schaumburger Wochenblatt

An der Unfallstelle bei Escher wurden bereits Blumen, Teddys und Kerzen abgelegt. (Foto: nd)

Mädchen verstirbt nach tragischem Verkehrsunfall im Auetal

Anfang der Woche ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall im Auetal, bei dem ein elfjähriges Mädchen verstarb. Der Unfall wirft Fragen zur Sicherheit der Schulwege im Landkreis auf. Der Unfall ereignete sich auf der Landesstraße 439. Der Schulbus brachte am frühen Nachmittag Schüler und Schülerinnen aus der IGS Obernkirchen; drei Kinder stiegen auf der Höhe Escher an der Bushaltestelle aus. Kurz nach dem Ausstieg kam es zu dem Unfall, als das elfjährige Mädchen unvermittelt hinter dem haltenden Bus versuchte, die Straße zu überqueren, vermutlich, ohne dass sie auf den Verkehr geachtet hat.
Blaulicht. (Foto: placeholder)

L439: Zeugenaufruf nach schwerem Verkehrsunfall

Am Montag, 13. Mai, gegen 14:20 Uhr, ereignete sich auf der L439 Höhe Escher ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein Mädchen lebensgefährlich verletzt wurde. Ein Schulbus war auf der L439 in Richtung Hattendorf unterwegs und hielt auf Höhe Escher am rechten Straßenrand. Drei Kinder stiegen aus. Ein 11-jähriges Mädchen aus dem Auetal überquerte hinter dem Bus die Fahrbahn, ohne auf den Verkehr zu achten. Dabei wurde das Mädchen frontal von einer 19-jährigen Pkw-Fahrerin aus dem Auetal erfasst, die mit ihrem VW Golf aus Richtung Hattendorf in Richtung Rehren/Autobahn unterwegs war. Ernsthelfer reanimierten das Mädchen noch vor Ort bis es mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus transportiert wurde. Das Mädchen erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Durch die Staatsanwaltschaft Bückeburg wurde ein Gutachter der DEKRA beauftragt. Die L439 wurde in dem Bereich für die Zeit der Unfallaufnahme und der Erstellung des Gutachtens für etwa zwei Stunden gesperrt.
Wohnungseinbruch
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beschädigtFußgänger-Unfall
„Das ganze Tal im Blick” Bürg... (Foto: red)

„Das ganze Tal im Blick” Bürg...

„Das ganze Tal im Blick” Bürgermeisterkandidat Jörn Lohmann besucht Ortsfeuerwehren AUETAL (ste). Im Rahmen seiner „Das ganze Tal im Blick”-Tour hat der Auetaler Bürgermeisterkandidat Jörn Lohmann (CDU) die Ortsfeuerwehren seiner Heimatgemeinde besucht und sich von den jeweiligen Ortsbrandmeistern die Situation der einzelnen Ortsfeuerwehren schildern lassen. „Durch meine Tour durch die Ortswehren habe ich mit vielen Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern, den Ortsbrandmeistern und unserem Gemeindebrandmeister sprechen können. Dadurch habe ich unheimlich viel in dem wichtigen Bereich des Feuerwehrwesens lernen können”. Die Bedarfe der einzelnen Ortsfeuerwehren seien unterschiedlich, aber ein bleibendes Motiv habe es auf seiner Tour gegeben, so der Bürgermeisterkandidat: „Der Wunsch nach mehr Wertschätzung für das ehrenamtliche Engagement war bei jedem meiner Termine spürbar. Daher werde ich mich als Bürgermeister dafür einsetzen, diesem Wunsch gerecht zu werden. Das kann meiner Ansicht nach durch die regelmäßige Ausrichtung eines Feuerwehrballs, gemeinsam mit den Feuerwehrleuten, und der Zurverfügungstellung kostenfreier Saisonkarten für unser gemeindeeigenes Freibad geschehen, um zwei konkrete Beispiele zu nennen.” Die Freiwilligen Feuerwehren erfüllen eine sogenannte „Pflichtaufgabe im eigenen Wirkungskreis” der Gemeinde, wie der Dipl.-Jurist weiß. Das bedeute im Umkehrschluss: Ohne unsere freiwilligen Feuerwehren müssten wir eine Pflichtfeuerwehr im Auetal einrichten. „Das kann nicht im Interesse des Auetals liegen. Deshalb werde ich als Bürgermeister eng und vertrauensvoll mit unseren ehrenamtlichen Einsatzkräften zusammenarbeiten”, verspricht Lohmann abschließend. Foto: privat Buz eins (Mann im FW Auto) Buz zwei (2 Männer am FW Auto) Jörn Lohmann im Gespräch mit Gemeinderatskandidat Lars Röwer bei der OFW Schoholtensen Altenhagen.
AUETAL (ste). Gemeinsam mit Ev... (Foto: red)

AUETAL (ste). Gemeinsam mit Ev...

AUETAL (ste). Gemeinsam mit Eva Gellermann und Heiner Thies besuchte Auetals Bürgermeisterkandidat Rüdiger Teich das Gut Südhagen der Familie Fickendey-Engels. Das zum Gebiet der Ortschaft Hattendorf gehörende Gut Südhagen, ein ehemaliges Vorwerk vom Rittergut Wormsthal, ist seit 1915 im Besitz der Familie Fickendey-Engels. Der Sohn und Mitbesitzer der imposanten Gutsanlage, Jörn Fickendey-Engels, gab interessante Einblicke zu dem jetzigen Betrieb, der überwiegend verpachtet ist. In den Stallungen wird heute eine Schweinezucht betrieben, berichtet Jörn Fickendey-Engels, der an der Göttinger Universität Agrarwirtschaft studiert. Mit einer landwirtschaftlichen Fläche von 100 Hektar und eines selbst bewirtschafteten Waldes von 75 Hektar wird die Dimension der bis heute gut erhaltenen Einzelhofanlage deutlich. Bei einer Waldfläche in dem Ausmaß versteht es sich fast von selbst, dass sowohl Jörn Fickendey-Engels und sein jüngerer Bruder Maximilian in Besitz eines Jagdscheines sind und gerade dieses Thema mit Heiner Thies intensiv diskutierten. Auch Eva Gellermann hat in ihrer Kindheit viele Stunden auf dem Gut verbracht und konnte über allerlei Erlebnisse in der Runde berichten. Aber auch die Ziele der SPD Auetal sowie der Zustand der Straße im Bereich Südhagen und der wünschenswerte Ausbau der erneuerbaren Energie waren Themen des Besuches. „Wir als SPD im Auetal unterstützen die Landwirtschaft ausdrücklich und achten natürlich auch zugleich auf den Naturschutz. Die Arbeit der Landwirte im Auetal verdient großten Respekt”, so Rüdiger Teich, „ich habe in meinem Freundeskreis einige Landwirte und die machen alle mit 24/7 einen enormen engagierten Job”. Außerdem bedankt sich Teich bei der Familie Fickendey-Engels für den äßerst interessanten Vormittag. „Durch diesen und weiteren engen Kontakten zu heimischen Landwirten, Betrieben, Handel und Dienstleistungen im Auetal ist die SPD Auetal immer ‚Näher dran‘ an den Bürger*innen des Auetals”. Aber auch die vom ersten Vorsitzenden Jan-Hendrik Reese bemerkenswert strukturiert geleitete Jahreshauptversammlung der DLRG Rolfshagen besuchte Rüdiger Teich in seiner Funktion als erster stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Auetal und nutzte die Gelegenheit, seinen persönlichen Dank für das große Engagement der DLRG zum Ausdruck zu bringen. „Besonders der Beitrag bezüglich des COVID-19-Testzentrums möchte ich hervorgehoben. In einem enormen Kraftakt hat das Team der DLRG innerhalb kürzester Zeit im April dieses Jahres die komplette Infrastruktur für ein Testzentrum im Auetal bereitgestellt und somit einen erheblichen Beitrag im Auetaler Pandemiemanagement geleistet”, betohnt Teich. Aber nicht nur erst die Einrichtung des Testzentrums in Rolfshagen hat gezeigt, wie gut die DLRG personell und organisatorisch aufgestellt ist. Ein ganz großes Kompliment an dieses hervorragende Team gibt es vom Bürgermeisterkandidaten hierfür. „Das beeindruckende ehrenamtliche Engagement und die Flexibilität der DLRG zeigt, welch wichtige Rolle und Verantwortung das funktionierende Vereinsleben mit seiner vielfältigen Jugend- und Nachwuchsarbeit im Auetal insgesamt erfüllt”, freut sich Rüdiger Teich, der hervorhebt, dass er als Bürgermeister der Gemeinde Auetal das Vereinsleben in den 16 Ortschaften im Auetal besonders aktiv unterstützen werde. Foto: privat
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