Rasante Verfolgungsjagd auf der A2 endet mit Unfall in Bad Eilsen | Schaumburger Wochenblatt

Rasante Verfolgungsjagd auf der A2 endet mit Unfall in Bad Eilsen

Blaulicht. (Foto: placeholder)
Blaulicht. (Foto: placeholder)
Blaulicht. (Foto: placeholder)
Blaulicht. (Foto: placeholder)
Blaulicht. (Foto: placeholder)

Am Donnerstag, dem 9. Juli, entwickelte sich früh morgens auf der Autobahn A2 eine dramatische Verfolgungsjagd. Eine Funkstreifenwagenbesatzung des Autobahnpolizeikommissariats Braunschweig wollte in Höhe der Anschlussstelle Helmstedt-West einen Audi SQ5 kontrollieren. Doch der Fahrer missachtete die Anhaltezeichen und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Hannover.
Die Polizei nahm sofort die Verfolgung auf, verlor den Audi jedoch zunächst aus den Augen. Im Rahmen einer groß angelegten Fahndung entdeckten die Einsatzkräfte das Fahrzeug wenig später in der Nähe des Parkplatzes Essehof. Trotz der Verstärkung durch weitere Polizeikräfte setzte der Fahrer seine Flucht fort und erreichte dabei Geschwindigkeiten von über 200 Kilometern pro Stunde. Er nutzte alle drei Fahrstreifen sowie den Seitenstreifen der Autobahn, ohne dabei andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden.
Kurz vor der Grenze zu Nordrhein-Westfalen, an der Anschlussstelle Bad Eilsen West, verlor der 43-jährige Fahrer gegen 04:05 Uhr die Kontrolle über den Audi. Er kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Die Polizei konnte den Mann anschließend widerstandslos festnehmen.

Blutprobe entnommen

Erste Ermittlungen ergaben, dass der 43-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Zudem besteht der Verdacht, dass er unter dem Einfluss berauschender Mittel stand. Eine Blutprobe wurde entnommen, um diesen Verdacht zu überprüfen.
Bei dem Unfall erlitt der Fahrer schwere Beinverletzungen und wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Gegen ihn wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet, unter anderem wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens und der Gefährdung des Straßenverkehrs.

Neben mehreren Funkstreifenwagen aus Braunschweig, Peine und Hannover war auch ein Polizeihubschrauber an den Fahndungsmaßnahmen beteiligt. Die Verkehrsunfallaufnahme übernahm der Verkehrsunfalldienst Hannover. Die Ermittlungen dauern an.


Von red
north