BAD NENNDORF (Ka) Wenn Gudrun Olk die Bürgermeisterkette trägt, dann handelt es sich um einen hochoffiziellen Termin. Sie lud in dieser Funktion in das Schlösschen zum Neujahrsempfang ein und konnte weit mehr als 100 Gäste in dem festlichen Rahmen begrüßen.
Mit den Worten: „Nenndorf trotzt dem Trend und wiedersetzt sich erfolgreich einer weitverbreiteten Negativ-Entwicklung, so Olk und führte mit einem zwinkernden Auge an, dass den Medien erst jüngst zu entnehmen war, dass die Bevölkerungsentwicklung der Kurstadt in die Höhe steigt. Das wäre in Rodenberg zwar auch der Fall, doch irgendwie macht die Deisterstadt das unauffälliger! Mit einem Schmunzeln bestätigte dies Stadtdirektor Uwe Heilmann. Das Jahr 2007 war ein Erfolgsjahr und es geht weiter, es heißt dann nur 2008. Nahezu jede Bewegung, jedes Angehen und jedes Projekt habe gefüßelt und nannte als ersten Themenschwerpunkte zur Planung der B 65 „die Variante IV”. In diesem Fall sei der nichtanwesende Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier glücklich und eigentlich auch Rodenberg und Nenndorf, wenn da nicht die finanzielle Seite zu berücksichtigen wäre, so die Bürgermeisterin. Die vergangenen Monate bescherten viele Erfolge und so nannte sie die Citygestaltung, die Dorferneuerung Riepen, den Deutsch-Polnischen Partnerschaftsvertrag, das musikalische Feuerwerk mit Justuz Franz, die Festreihe Bad Nenndorf ist bunt, die Verwandlung einer Lagerhalle in den Baumarkt Hellweg, das neue öffentliche Parkplatzangebot hinter dem Hotel Hannover wie auch das Efre-Programm bezüglich des europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Das gebundene Fördergeld in Höhe von 2 Millionen Euro wird in das Innenstadt-Konzept fließen.
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