Das Bündnis „Bad Nenndorf ist bunt - Bündnis gegen Rechtsextremismus e.V“ schaut in diesem Jahr auf seine erfolgreiche 20jährige Arbeit zurück. Und das mit deutlichem Dank, erklärt Jürgen Uebel.
„Unser Dank gilt insbesondere den Aktiven der Zivilgesellschaft als auch den Akteuren verschiedener Institutionen für die Unterstützung, die wir zur Umsetzung unserer politischen Aktionen in den letzten Jahren erhalten haben“, so Uebel in einer Presseerklärung.
Auf Feierlichkeiten wird weitestgehend verzichtet. Stattdessen sind mehrere Aktionen für das Jubiläumsjahr geplant. Mit einem ersten Beitrag soll durch die Förderung von gesellschaftlicher Teilhabe der Tendenz zur Ausgrenzung benachteiligter Gruppen innerhalb der Gesellschaft entgegengewirkt werden.
„Es ist anzunehmen, dass insbesondere wirtschaftlich benachteiligte Bürgerinnen und Bürger der Samtgemeinde die Landesgartenschau nicht besuchen können, um die Angebote wahrzunehmen. Das finden wir natürlich vor allem für kinderreiche Familien und Jugendliche sowie Alleinstehende, Alleinerziehende und Menschen mit Fluchterfahrungen sehr schade.“
Das Bündnis habe sich daher entschlossen, die Eintrittsgelder für interessierte Besucherinnen und Besucher der Landesgartenschau, die mangels eigener finanzieller Möglichkeiten ansonsten vom Besuch ausgeschlossen wären, zu subventionieren. Hierfür stehe ein begrenztes Budget zur Verfügung, das sich aus bereits erhaltenen Spenden speist.
Erreicht werden soll eine möglichst faire Bezuschussung der Eintrittskarten in Zusammenarbeit mit verschiedenen zivilgesellschaftlichen Organisationen vor Ort.
Uebel: „Das Ausbleiben des Erlebens gesellschaftlicher Teilhabe kann die Entfremdung wirtschaftlich Benachteiligter von der Gesellschaft, aber auch vom politischen System, begünstigen. Der bestimmt ungewollten aber faktisch bestehenden Ausgrenzung von Bevölkerungsgruppen ist daher entschieden entgegen zu treten.“