Edathy kam erst einer erfreulichen Aufgabe nach. Er ehrte Heinrich Gresel, Heinrich Langhorst und Heinrich Ebert, die auch Gründungsmitglieder des Ortsvereins Haste sind, für 40-jährige Parteizugehörigkeit. Renate Bade wurde für ihre 25-jährige Mitgliedschaft in der SPD geehrt. Auch ein weiteres Gründungsmitglied des Ortsvereins, Heinrich Wehrhahn, der aus privaten Gründen an der Mitgliederversammlung nicht teilnehmen konnte, wird diese Ehrung bei einer angemessenen Zusammenkunft zuteil. Die Wahlen ergaben, dass Heinz Joachim Gresel als Vorsitzender weiterhin dem Ortsverein vorsteht, sein Stellvertreter ist Wilfried Wlotzka. Alle weiteren Posten im Ortsverein sind gut besetzt. Edathy berichtete aus dem Bundestag und informierte auch über kommunale Themen. Sein Fazit: Das erfolgreiche politische Arbeiten der SPD muss stärker positiv hervorgehoben werden. Nach gemeinsamer Diskussion in den Gremien sollten politische Ziele mit einer Stimme angegangen werden. Auf die Frage, wer wählt im Augenblick SPD, kam spontan die Antwort: „erstmal vernünftige Menschen”. Reformen die von der SPD als erforderlich angesehen werden, müssten klar definiert werden, damit man die Leute auf diesem Weg mitnehmen kann. Was von der SPD gewollt wird und ihre Ziele, muss bei den Leuten ankommen. Bürgermeister Sigmar Sandmann freute sich, dass viele Mitglieder dieser Versammlung beiwohnen. Die Ansiedlung von Gewerbebetrieben auf dem alten Bahnhofsgelände, die Schaffung neuer Parkplätze, haben dazu beigetragen, dass einige Schandflecken aus dem Ortskern verschwunden sind. Die Erweiterung der P+R Anlage ist ein wichtiges Ziel, hiermit wird verhindert, dass Straßen in Bahnhofsnähe nicht verbotswidrig zugeparkt werden. Einige Straßen und Wege bedürfen der Verbesserung, auch dies wird in Angriff genommen. Ein Stück mehr Sicherheit hat der Fußweg von der Bahnunterführung Richtung Sportplatz ergeben. Die Spielplätze im Ort werden verbessert durch das Aufstellen neuer Spielgeräte und einiger Umgestaltungsmaßnahmen. Das Thema Bahnübergänge beschäftigt die Haster Bürger. Ein sofortiger Handlungsbedarf für die Gemeinde Haste ist notwendig. Gespräche mit dem Landkreis und der DB Netz AG finden statt.
Über die Erhaltung des Bahnhofs gibt es im Augenblick keinen neuen Sachstand. Bekannt ist, dass die Sanierungskosten sich drastisch erhöhen. Haste wartet weiterhin auf einen Investor. Zum Abschluss der Mitgliederversammlung bedankte sich der Vorsitzende Heinz Joachim Gresel bei allen Mitgliedern für ihr Interesse und wünscht, dass der Ortsverein Haste weiterhin so aktiv am politischen Geschehen für die Gemeinde Haste tätig ist.
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