Der Zustand der Fahrbahn hatte die ursprüngliche Entscheidung ausgelöst. Denn zwischen Gemeinde und Forst bestand kein Einvernehmen über die fälligen Reparaturkosten. Der Rat wollte den finanziellen Aufwand nicht tragen. Folglich ließ er die Sperrung betreiben.
Doch nach Kritik aus der Bevölkerung und den eingegangenen Ausnahmeanträgen diskutierte der Rat neu und orientierte sich um. Kurz kommentierten beide Fraktionen ihre Haltung in dieser Angelegenheit: „Es bleibt doch jedem selbst überlassen, ob er da langfahren will”, verwies Wolfgang Jamma (SPD) auf das jetzt installierte Warnschild. Christdemokrat Dirk Tetzlaff hätte lieber den neuen Zustand beibehalten: „Da oben wohnt doch keiner.” Zugleich äußerte er die Sorge, dass der gleichfalls beschlossene Wanderparkplatz am Bolzplatz Steinecke jetzt nicht mehr angenommen würde: „Da fahren dann alle weiter.”